Das deutsch-rumänische Tennis-Doppel Kevin Krawietz und Horia Tecau ist optimal in das ATP-Turnier von Rom gestartet. Beim Masters in der italienischen Hauptstadt besiegte das an Position 8 gesetzten Duo in der 1. Runde den Kroaten Marin Cilic und den Brasilianer Marcelo Melo locker mit 6:4 und 6:2. Damit stehen die beiden bereits im Achtelfinale bei diesem mit knapp 2,1 Millionen Euro Preisgeld ausgelobten Turnier. Ihre nächsten Gegner sind entweder die beiden Australier Luke Saville und Max Purcell oder das englische Duo Liam Broady/Andy Murray. Dieses Duell findet erst am Mittwoch statt - "Kracau" haben also einen Tag Pause.

Der 1. Satz

Nach zwei schnellen Breaks "fingen" sich die Aufschläger und brachten ihre Service bis zum 3:3 sicher durch. Das vorentscheidende Spiel im ersten Satz war - wie so oft - das siebte: "Kracau" breakten ihre Gegner zum zweiten Mal und ließen sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Mit sicheren Volleys und einem variantenreichen Aufschlagspiel hielten sowohl der Witzmannsberger, als auch der Rumäne ihre Aufschlagspiele. 6:4 nach knapp einer halben Stunde Spielzeit - es lief nach Plan.

Der 2. Satz

Erst recht als gleich im ersten Spiel des zweiten Durchgangs erneut fantastische Schläge bei Aufschlag des in der Doppel-Weltrangliste immerhin auf Position 18 geführten Brasilianers Melo gelangen. Die Returns des Coburgers flogen den Gegnern am Netz um die Ohren und Tecau überraschte entweder mit knallharten Crossbällen oder gefühlvollen Lobs. Jetzt funktionierte nahezu alles bei "Kracau", die sich anscheinend sehr viel für das Turnier in Rom vorgenommen haben.

Ihre beiden frustrierten Gegner resignierten vorzeitig und mussten die Überlegenheit des konstanten Deutschen und des langen Rumänen an diesem Tag neidlos anerkennen. Sie gaben gleich noch ein Aufschlagspiel ab (0:3), so dass die zunehmend einseitige Begegnung ihren Lauf nahm und schon nach gut einer Stunde Spielzeit entschieden war.

Nach diesem klaren und vor allem überzeugend herausgespielten 6:4, 6:2-Zwei-Satz-Sieg ist "Kracau" noch einiges auf der Asche von Rom zuzutrauen.