Angesichts von acht Erst-, vier Zweit- und einem Drittligisten ist eine Ergebnisprognose kaum möglich. Nicht anders verhält es sich bei der U15, wo im Vorjahr die TSG Hoffenheim die Konkurrenz gewann.
Nicht nur RB Leipzig, die Frankfurter Eintracht und der FC Augsburg werden den Titelträger mächtig fordern, sondern genauso die fünf Zweit- und drei Drittligisten. Wie jedes Jahr sind die jungen Vestekicker in diesem erlesenen Kreis nur Außenseiter, sehen aber genau das als Chance. Dazu NLZ-Leiter Matthias Christl: "Unsere Teams können gegen solche Gegner nur gewinnen, weil jedes Tor und jeder Punktgewinn schon für sich genommen ein großer Erfolg ist. Wir werden uns aber mit Sicherheit so teuer wie möglich verkaufen!"
Ein Höhepunkt an diesem Turnierwochenende wird wieder das am Sonntag gegen 16.45
Uhr stattfindende Einlagespiel des Partners der Vestekicker, dem FC FED OLÈ, sein. Diese
Mannschaft mit ganz besonderen Spielern gibt seine Fußballkünste zum Besten und wird wie
jedes Jahr durch den Bundesliganachwuchs und die ganze Halle erneut frenetisch angefeuert.
Beim FC FED OLÈ handelt es sich um ein Betreuungsangebot der Offenen Hilfen Coburg, bei
welchem fußballbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlicher oder geistiger Behinderung einen Platz zum Fußballspielen gefunden haben.
Testspiele auf Kunstrasen
Erneut wird das Hallenfußball-Wochenende durch Testspiele auf dem Coburger Kunstrasenplatz in der Wiesenstraße flankiert. Am Freitag, 24. Januar, treten ab 18.30 Uhr die U15-Teams des Hamburger SV und des 1. FC Nürnberg gegeneinander an. Am Samstag, 25. Januar, messen sich ab 13 Uhr die U15 des Hamburger SV und der SpVgg Greuther Fürth miteinander, und am Sonntag, 26. Januar, findet ab 11 Uhr die Begegnung zwischen den beiden U13-Mannschaften von Borussia Dortmund und dem Hamburger SV statt.
Damit der Ball in der HUK-Arena zirkulieren kann, ist für den FC Coburg und sein Umfeld wieder ein enormer Kraftakt zu vollbringen (siehe Zahlen in der rechten Spalte). Mit dem Turnier-Wochenende selbst ist es aber natürlich längst nicht getan, wie Gremmelmaier berichtet. "Dieses Event ist das Ergebnis einer praktisch seit den letzten Turnieren im Januar 2019 andauernden Vorbereitung. Wenn ich dann ab Samstagmorgen die deutschen Top-Talente hier in Coburg aufspielen sehe, ist das die Belohnung für die ausdauernde Arbeit ganz vieler helfender Hände in unserem Verein."
Die Vestekicker wollen dieses Fußball-Erlebnis einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen. Daher können sich Vereine auf der Homepage unter www.vestekicker.de an den Verein wenden und vorab für Nachwuchsmannschaften nebst jeweils zwei Trainern/Betreuern Freikarten ordern.
Zahlen zum Turnier
303 Spielerübernachtungen Spielerübernachtungen bei Gasteltern sind über das Wochenende zu stemmen. Eltern aller (nicht nur der beiden spielenden) Jahrgänge, Herrenspieler, Trainer und Funktionäre, Unterstützer des FC Coburg übernehmen dies genauso wie die Vollverpflegung der Spieler.
120 Helfer werden am Wochenende bei Auf- und Abbau, Bewirtung und Organisation in der HUK-Arena in Coburg tätig sein.
83 Trainer der teilnehmenden Vereine übernachten im Partnerhotel des FC Coburg, dem Landhotel Steiner in Großheirath.
160 Transferfahrten zum Würzburger Bahnhof sind notwendig, um die Talente, die aus der ganzen Republik anreisen, nach Coburg hin- bzw. wieder zurückzufahren.
U13-JUNIOREN (Samstag, 25. Januar, ab 9 Uhr) Gruppe A: FC Augsburg, Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin, FC Coburg, Borussia Mönchengladbach, 1. FC Nürnberg, VfB Stuttgart Gruppe B: Hamburger SV, 1. FC Köln, SpVgg Greuther Fürth, Eintracht Frankfurt, RB Leipzig, TSV 1860 München, TSG 1899 Hoffenheim Spielzeit: 10 Minuten (Vorrunde), 12 Minuten (Finalrunde)
U15-Junioren (Sonntag, 26. Januar, ab 9 Uhr) Gruppe A: FC Augsburg, SV Wehen Wiesbaden, VfB Stuttgart, Hamburger SV, TSV 1860 München, 1. FC Nürnberg, FC Coburg (weiß) Gruppe B: RB Leipzig, FC Coburg (orange), SpVgg Greuther Fürth, Eintracht Frankfurt, FC Würzburger Kickers, TSG 1800 Hoffenheim, SpVgg Unterhaching Spielzeit: 10 Minuten (Vorrunde), 12 Minuten (Finalrunde)