Die Präsidentin der Soroptimistinnen (SI), Barbara von Mengershausen, und die Pastpräsidentinnen Elisabeth Meisinger und Andrea Schiele-Eberlein überreichten der Frauenhaus Geschäftsführerin Meike Hartmann die finanzielle Gabe. Hartmann nahm diese Spende gerne an und betonte, man werde das Geld für die nachgehende Beratung und Begleitung ehemaliger Frauenhausbewohnerinnen einsetzen, die weiterhin Unterstützung in den verschiedensten Lebensbereichen benötigen.

Wie Hartman hervorhob, sei das Angebot auf ein Jahr begrenzt. Nachdem sich die Frauen aus einem Umfeld der häuslichen Gewalt befreit hätten, blieben bezüglich des neuen Lebensabschnitts oft noch viele Fragen offen. Gerade im Hinblick, wie es jetzt in der neuen, eigenen Wohnung weitergehe. Welche Ämter kann man um Hilfe anfragen oder wie kann ich meine Bankgeschäfte selbständig bewältigen?

Auf Spenden angewiesen

Hartmann hob hervor, dass das Coburger Frauenhaus auf Spenden angewiesen sei. Im Coburger Frauenhaus könnten bis zu sechs Frauen und 12 Kinder aufgenommen werden. Für die hilfebedürftigen Frauen und Kinder sei das Frauenhaus auch auf der Suche nach einer größeren Unterkunft. Wer hier gerne helfen möchte kann das gerne per Spendenüberweisung auf das Konto "Keine Gewalt gegen Frauen" bei den Vereinigten Coburger Sparkassen tun, unter der IBAN DE39 7835 0000 0092 0157 00.

Der Träger des Frauenhauses Coburg ist der Verein "Keine Gewalt gegen Frauen. Telefonisch ist das Frauenhaus rund um die Uhr erreichbar unter der Rufnummer: 09561 - 861796 oder per Email unter: info@frauenhaus-coburg.de

Die Soroptimistinnen Coburg haben im Jahr 2000 einen Förderverein gegründet und seitdem weit mehr als 100.000 Euro an Unterstützungen gesammelt und weitergegeben.