Zentrumsnah entstehen oberhalb des Multiplex-Kinos "Utopolis" im Moment 44 neue Eigentumswohnungen. Drei der würfelförmigen Stadtvillen stehen bereits im Rohbau, zwei weitere kommen demnächst hinzu. Am Freitag feierten Bauträger, Vertreter der Stadt Coburg und Anwohner und Eigentümer das Richtfest.


Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Coburg, Birgit Weber, freute sich über den Zugewinn an Wohnraum in der Vestestadt und räumte ein: "Ich muss zugegeben, auch ich liebäugle mit einer dieser schönen Wohnungen."
Die fünf Villen gehören zur Umsetzung des Integrativen Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Coburg. Nachdem der Brauhof lange Zeit ein Schattendasein gefristet hatte, fand die Wohnbau im September 2014 einen privaten Investor für das anspruchsvolle Areal, das am Hang liegt. Im Februar 2015 rollten die Bagger an und rissen die alten Gebäude ab.


Dann ging es zügig weiter. Bereits im Juli 2015 folgte der erste Spatenstich durch Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer. "Im Sommer 2015 wurden erste Wohneinheiten verkauft", sagte Michael Schulz, der geschäftsführende Gesellschafter der Coresale Gewerbe-Immobilien, zuständig für die Vermarktung der Villen. Die Stadthäuser entstehen durch den Investor und Bauträger, die Unternehmensgruppe Mühlherr aus Sonnefeld.


Das Richtfest, so Schulz, werde symbolisch für die Häuser eins, zwei und drei gefeiert. Im Sommer dieses Jahres sollen die Häuser vier und fünf gebaut werden. Die Nachfrage nach den Eigentumswohnungen sei sehr gut, sagte Schulz. Immerhin seien 70 Prozent der drei Häuser bereits verkauft.


Die Wohneinheiten sind unterschiedlich groß: Die kleineren haben zwischen 60 und 80 Quadratmeter Fläche, und sechs Wohnungen verfügen über 140 Quadratmeter. Zudem bieten die Wohnungen in den oberen Etagen einen Panoramablick auf Coburg.


Es werden auch eine Tiefgarage mit 33 Stellplätzen und zehn Außenstellplätzen sowie zehn Besucher-Stellplätze geschaffen. Dazu kommen noch sechs Garagen für das Haus vier. Insgesamt entstehe dort eine Wohnfläche von 3500 Quadratmetern, erklärte Schulz. Bis die Wohnungen beziehbar sind, wird allerdings noch ein Jahr verstreichen.


Auf das dritte Haus wurde der Richtkranz symbolisch angebracht. Den Richtspruch sprach nach alter Sitte Zimmermann Johannes Stolze vom Dachdecker-und Zimmermeisterbetrieb Glückauf aus Sonneberg.