Nächste Woche soll das Hospiz mit einem Festakt übergeben werden. Dazu wird auch Staatsministerin Melanie Huml erwartet. Man habe bewusst zwei Veranstaltungen organisiert, sagte Caritas-Geschäftsführer Richard: Ein Festakt mit kirchlicher Segnung wäre zu lang geworden, und so sei mehr Zeit und Raum für die Segenswünsche.

Die Dekane Roland Huth (katholisch) und Stefan Kirchberger (evangelisch) hielten die kurze ökumenische Andacht. Wie Richard Reich verwiesen sie darauf, dass das Hospiz ein Ort des Lebens sein werde. Denn es gehe darum, den Tagen mehr Leben zu geben, wie Reich sagte. "Es ist ein Haus, in dem sich alles bündelt, was ein Menschenleben ausmacht." Der Abschied, das Loslassen, Weinen und Lachen gehöre dazu.

Vor allem aber fand die Segnung im Hospiz selbst statt. Der Festakt wird im Saal des benachbarten Altenheims St. Josef stattfinden, weil schon 250 Gäste zugesagt haben. Die passen in den Neubau gar nicht hinein.

Er ist auch noch nicht fertig: Die Möbel müssen noch ausgepackt, die Zimmer endgereinigt, die Deckenlampen installiert werden. "Wir sind im Dauerstress", seufzte Reich. Dennoch konnten sich die Gäste ein Bild davon machen, wie das neue Hospiz werden wird. Ein Zimmer war beispielhaft eingerichtet, und die Besucher bewunderten die Details, die eher an ein Hotel erinnern als an eine Stätte, in der Menschen gepflegt werden.

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