Die Jungen Coburger (JC) werden bei der Kommunalwahl 2014 - wie schon 2008 - mit einer eigenen Liste antreten. "Ja, es wird definitiv wieder eine eigene Liste geben", sagte JC-Vorsitzender Kurt Knoch. Man sei "sehr zuversichtlich", 40 Kandidaten aufstellen zu können. Ziel sei es, so Knoch, "ordentlich Schwung in den Wahlkampf 2014 und erst recht in die Stadtratsarbeit danach" zu bringen. Kurt Knoch ist auch Vorsitzender der CSU-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU), so dass darüber spekuliert wurde, ob es nicht eine Listenverbindung gibt oder aber ob die Kandidaten der JC mit auf der CSU-Liste antreten.

Doch Kurt Knoch gibt zu bedenken, dass er eine "eigene Liste von jungen Leuten, die mit dem Dauerzwist in Coburg nichts zu tun haben" für "enorm wichtig" hält, um den angestrebten "politischen Stil-Wechsel" zu erreichen.

Bei der Kommunalwahl 2008 hatten die Jungen Coburger erstmals einen Sitz errungen, den bis heute René Boldt
innehat.

Stirtzel zum Nachrücken bereit

Doch während viele bereits den Blick auf die künftige Legislaturperiode werfen, hält ja auch die aktuelle noch Spannendes bereit. So hat jetzt Stefan Stirtzel wissen lassen, dass er zum Nachrücken bereit wäre. Der Geschäftsmann würde somit in der CSU-Stadtratsfraktion den Platz von Christian Meyer einnehmen, der als Geschäftsführer zur städtischen Wohnbau wechselt. Meyer hat sein Stadtratsmandat allerdings noch gar nicht niedergelegt. os