Grub am Forst
Rettungshubschrauber

Wanderer stürzt in die Tiefe: Bergwacht rettet Verletzten mit Seilwinde

Über einer Gemeinde im Landkreis Coburg kreiste am Samstagnachmittag ein Rettungshubschrauber und rettete anschließend einen gestürzten Wanderer. Auch die Bergwacht war im Einsatz - und bedankt sich über Facebook.
Rettungshubschrauber über Grub am Forst
Ein Rettungshubschrauber musste am Samstag einen Wanderer retten. Der Mann war in die Tiefe gestürzt. Die Rettungs des Patienten war aufgrund des Unfallortes kompliziert. (Symbolbild) Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Aufregung am frühen Samstagnachmittag (11. Juni 2022): Über der Gemeinde Grub am Forst im Landkreis Coburg kreist ein Rettungshubschrauber mehrmals über einem Wohngebiet. Auch Sirenen sind immer wieder zu hören. Augenzeugen berichten von einem Einsatz am Waldrand. Bergwacht und Rettungsdienst waren vor Ort. Bilder des Einsatzes wurden auf Facebook veröffentlicht.

"Gegen Mittag wurden wir zusammen mit dem Rettungsdienst nach Grub am Forst alarmiert", schreibt die Bergwacht Rennsteig in einem Facebook-Post über diesen Einsatz. Ein Wanderer war am Grüberstein, eine Felsformation im Wald am Rand der Gemeinde, in die Tiefe gestürzt. Das Problem beim Einsatz mitten in der Natur: Die Wege zum Unfallort machten einen schonenden Abtransport des Patienten unmöglich. Etwa einen Kilometer Luftlinie entfernt war die nächste befestigte Straße.

Rettungshubschrauber kreist über Grub am Forst - Wanderer stürzt am Grüberstein

Nach der Erstversorgung durch den alarmierten Rettungsdienst wurde der Patient - so schreibt es die Bergwacht wenige Stunden nach dem Einsatz in ihrem Bericht - "nach oben auf eine Lichtung gerettet." Jetzt konnte der Rettungshubschrauber "Christoph 27" eingreifen und den Patienten von dort "mit der Rettungswinde" bergen. So konnten die Meter bis zur Straße "schnell und schonend" überbrückt werden.

Abschließend wünscht die Bergwacht "ihrem" Patienten auf Facebook gute Besserung und bedankt sich "für die super Zusammenarbeit." Über das Alter und die Schwere der Verletzung des Patienten hat die Bergwacht keine Angaben gemacht.