Schon in ihrem zweiten Jahr haben sich die "Klanggrenzen" erstaunlich gut etabliert im reichhaltigen Kulturangebot der Vestestadt.
Junges Publikum zu gewinnen, die Grenzen zwischen Musik, Literatur und Bildender Kunst aufzubrechen - dieses Ziel verfolgen die jungen Initiatoren und Organisatoren des Festivals um Martin Emmerich, den Konzertmeister des Landestheaters.
Mit Veranstaltungen an ungewohnten Orten, mit thematisch spannenden Begegnungen zwischen Literatur und Musik, Malerei und Mozart haben die "Klanggrenzen"-Macher in diesem Jahr gar manche Besucher angelockt, die man in den Konzerten der traditionsreichen und etablierten Veranstalter selten oder gar nicht sieht.
Sicher: Coburgs Kulturleben ist bemerkenswert reichhaltig. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass manche der Veranstalter zunehmend Probleme bekommen, jüngere Besucher in großer Zahl zu erreichen - obwohl die Qualität der Konzerte in der Regel gut bis sehr gut ist, obwohl renommierte Autoren den Weg nach Coburg finden.


Belebende Impulse

Von den Impulsen des neuen Festivals können auch die etablierten Veranstalter profitieren - die Abende, die Martin Emmerich, Heiner Reich und Fabian Wankmüller planen und an den sie mitwirken, sind die pure Frischzellenkur für Coburgs Kulturleben.