Am Anfang steht beim Architekten eine Skizze, es folgt der Plan. Doch die Zeichnungen auf dem Papier haben ein Problem: Der Laie kann sich meist nicht so recht vorstellen, wie das fertige Werk am Ende ausschauen soll. Deshalb gibt es inzwischen Computerprogramme, die aus den zweidimensionalen Plänen dreidimensionale Gebäude machen - zumindest auf dem Computerbildschirm. Möglich ist da vieles, und Kevin Gallas-Mayer zeigt es: Durch Räume wandern, die Lichtstimmung zu verschiedenen Tageszeiten darstellen - die Bilder auf Gallas-Mayers Laptop wirken wie Fotos von realen Räumen.

Sind es aber nicht. Gallas-Mayer und seine Studienkollegen Andreas Roppel und Ali Tarek Ali El-Elemi haben das alles nur simuliert, mit Hilfe von Computerprogrammen berechnet und in Bilder umgesetzt.

Immer schon haben Architekten versucht, ein möglichst realitätsnahes Bild zu zeigen von dem, was sie da erst noch bauen wollen.