Mit Polizeischutz eskortiert, mit Kran eingelassen: der Weihnachtsbaum thront seit Montag auf dem Coburger Marktplatz.
Alle Jahre wieder und immer wieder aufs Neue ein besonderer Moment: die Aufstellung des Weihnachtsbaums auf dem Coburger Marktplatz. Das heißt, der Weihnachtsmarkt steht vor der Tür und damit auch bald Weihnachten.
Der Baum steht also schon mal. In diesem Jahr gibt es wieder einen Coburger Baum für den Coburger Weihnachtsmark. Im letzten Jahr kam der aus dem Landkreis. Gefällt wurde die Blautanne am frühen Morgen in der Rohrbacher Straße in Seidmannsdorf. Über die Ketschendorfer Straße, wo der Transport wegen mancher Fahrbahnverengung kurzzeitig stoppen musste, wurde die Tanne dann zum Marktplatz gebracht.
Mit Hilfe eines Krans konnte der 15 Meter hohe und zweieinhalb Tonnen schwere Baum in das extra im Boden vorgesehene Loch eingelassen werden. Direkt nach der Fällung hatten Arbeiter den Stamm noch etwa 45 Minuten lang verjüngen müssen, damit die mächtige Tanne auch in das vorgesehene Loch passte.
Highlights im Rahmenprogramm
Kindergartenkinder standen mit ihren Betreuerinnen gespannt auf dem Marktplatz und starrten gebannt auf die Arbeiter. Manche ältere Mitbürger machten fasziniert Fotos, einige wenige kamen sogar aus den Geschäften, um das Spektakel um den Transport mitanzusehen.
Während die allermeisten mit ihren Blicken dem Baum folgten, wurde Prinz Albert eingerüstet und erste Markierungen für den Weihnachtsmarktstände eingezeichnet. Denn am Freitag, 29. November, wird in Coburg auf dem Marktplatz eröffnet. Um 17 Uhr findet ein Laternenumzug statt, wie Frank Briesemeister sagt, Zuständiger der Stadt Coburg für den Weihnachtsmarkt.
Außerdem verweist er auf zwei Highlights, die vor allem die Kinder betreffen. Am Sonntag, 8. Dezember, wird um 14.30 Uhr auf einer eigens errichteten Bühne der Kinderchornachmittag stattfinden. Dort werden die verschiedenen Schulchöre singen.
Zwei Tage zuvor, am Freitag, 6. Dezember, findet um 15.30 Uhr "Die Gute Tat"-Aktion statt, die mit und für Kinder gedacht ist. Die können ihr Spielzeug, das sie nicht mehr brauchen, mitbringen und anderen Kindern schenken. Dafür bekommen sie eine Tüte mit Überraschungen.