"Klimaschutz und soziales Miteinander: Das gehört zusammen", das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Coburg hervor. Wie, erkläre die Wanderausstellung zum Green Deal Coburg 2030, die ab sofort in der Stadtbücherei Coburg zu sehen ist.

„Ganz oben beim Anspruch an den Green Deal Coburg 2030 steht, dass es jedem in unserer Stadt gut geht. Jeder soll die Chance auf ein gutes Leben bekommen und sie nutzen können“, so Can Aydin, 3. Bürgermeister und Sozialreferent während der Eröffnung der Ausstellung.

Die Tafeln informieren Besucher*innen zum Beispiel über die Themen Mobilität, Landwirtschaft und soziale Nachhaltigkeit. Die Texte geben einen Überblick zum jeweiligen Thema, regen zum Nachdenken an – und fordern Besucher*innen auf, eigene Ideen einzubringen. Das geht entweder per Postkarte, die direkt vor Ort abgegeben werden oder auf der Online-Plattform mitmachen.coburg.de.

Im kommenden Schuljahr soll die Ausstellung auch an zahlreichen Schulen in der Stadt Coburg zu sehen sein: „Die Texte bieten Denkanstöße, die eine gute Grundlage für Unterrichtsgespräche rund um das Thema Nachhaltigkeit bilden. Ich freue mich schon auf die Ideen der Schülerinnen und Schüler“, so Norbert Anders, Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Bildung.

Hintergrund: Der Green Deal 2030 Coburg

Die Stadt Coburg habe sich auf den Weg gemacht, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden zwei Jahren einen Green Deal zu entwickeln. „Die Kernfrage dabei lautet: Wie kann Coburg nachhaltiger werden und sozial gerecht bleiben?“, so Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD).

Angelehnt sei der Prozess an den Green Deal der Europäische Union, der sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, dass die gesamte EU bis 2050 keine Netto-Treibhausgase mehr ausstößt.

Green Deal: Ausstellung informiert über Nachhaltigkeit

„Den Green Deal werden wir natürlich nicht nur im Internet entwickeln. Es gibt viele Treffen, wo Fachleute, Bürger*innen, Unternehmen und Mitarbeitende der Verwaltung zusammenkommen“, kündigt Dominik Sauerteig an. Für junge Menschen gebe es "spezielle Beteiligungsformate für sie entwickelt. Schon Grundschülerinnen und Grundschüler werden mitmachen".