Sexueller Missbrauch von Kind in Oberfranken: Polizei fasst den Tatverdächtigen

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Am Samstag (17. Oktober 2026) meldet die Polizei den Fahndungserfolg. Zuvor hatte sie nach einem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch im Kreis Coburg mit Bildern nach dem Tatverdächtigen gesucht.

Nach einer Öffentlichkeitsfahndung wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Kindes gelang der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Coburg ein schneller Ermittlungserfolg. Ein 64-Jähriger befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Das teilt die Polizei mit.

Zuvor hatte die Polizei Aufnahmen einer Überwachungskamera veröffentlicht. Diese wurden auch auf inFranken.de gezeigt. Danach gingen bei der Kriminalpolizei Coburg innerhalb kürzester Zeit mehrere Zeugenhinweise ein. Durch die verschiedenen Hinweise gelang es den Ermittlern, einen Tatverdächtigen zu identifizieren und am späten Freitagabend festzunehmen.

Kind berichtet seiner Mutter: Mann entblößte sich

Die mutmaßliche Tat spielte sich am Mittwochnachmittag (14. Oktober 2026) gegen 16.50 Uhr in einem Einkaufsladen in Rödental (Kreis Coburg) ab. Das Kind war mit seiner Mutter im Geschäft.

Wie die Tochter ihrer Mutter erzählte, sei ein Mann im Laden zu ihr gekommen und habe ihr sein Glied gezeigt. Eine Mitarbeiterin verständigte den Angaben zufolge sofort die Polizei. Der Unbekannte hatte das Geschäft zu dem Zeitpunkt jedoch bereits verlassen. 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg wurde der 64-jährige Deutsche aus dem Landkreis Coburg am Samstag einer Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Der Mann befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.

Nach einem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch in einem Kindergarten in Oberfranken wurde ein Mitarbeiter festgenommen.

Vorschaubild: © Peter Endig/dpa (Symbolfoto)