In das Anwesen Seifengasse 1, das sogenannte Brandnershaus, kommt Bewegung. Das denkmalgeschützte Gebäude hat einen Interessenten gefunden. Jetzt müssen erst mal Straßenunterbau und Wasserleitungen auf Vordermann gebracht werden. Das teilte Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag mit.

Haus muss geschützt werden

Weil das denkmalgeschützte Objekt an der Ortsdurchfahrt liegt und der Landkreis an der Kreisstraße CO 28 Sanierungsarbeiten durchführen will, muss das altehrwürdige Haus besonders geschützt werden. Stützmauern und Sicherungsgeländer müssen laut Rosenbauer saniert oder neu gebaut werden. Damit die Straße in Zukunft etwas weiter weg vom Brandnershaus führt, soll eine überschnittene Bohrpfahlwand aus Beton in die Straße eingebaut werden.

Aber nicht nur der Landkreis baut an dieser Stelle, auch die Gemeinde muss ihren Teil dazu beitragen. Denn im Baufeld verläuft die gemeindliche Wasserleitung. Die Gemeinde sei verpflichtet, so Rosenbauer, diese Leitung auf einer Länge von 55 Metern neu zu verlegen. Ebenso müsse ein neuer Hausanschluss erfolgen.

Verordnung regelt alles

Die Kosten hierfür betrügen schätzungsweise rund 48000 Euro. Die Arbeiten erfolgten gemeinsam mit dem Landkreis, es gebe hierfür eine Baudurchführungsverordnung, die das Vorgehen mit dem Landkreis regele. Die Bauarbeiten am Brandnershaus seien für Mitte des Jahres vorgesehen, kündigte Rosenbauer an.