Beim traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Ahorn wurden unter anderem die "Herausforderungen", die die Gemeinde "gemeinsam meistern" will, angesprochen.
Am Freitag, 17. Februar 2023, hatte 1. Bürgermeister Martin Finzel zum traditionellen Neujahrsempfang unter dem diesjährigen Motto „Ahorn rückt zusammen – Herausforderungen der Zukunft gemeinsam meistern“ in die Kulturhalle nach Witzmannsberg eingeladen. Wie die Gemeinde Ahorn berichtet, standen tolle Impulse, engagierte Menschen und gute Gespräche im Mittelpunkt des Abends.
Die heutige Lebenswirklichkeit sei von immer tiefergehenden Umbrüchen und immer rasanteren Entwicklungen geprägt. Neue Herausforderungen brächten neue Chancen, aber auch neue Aufgaben mit sich, sowohl für jeden persönlich als auch für die Gemeindeverwaltung. Und so blickte 1. Bürgermeister Martin Finzel gemeinsam mit den Gästen auf die Gemeinde Ahorn, die aufgrund der aktuellen Lage Ziele neu definieren oder gar aufgrund der inflationären Kostenentwicklung aufs Eis legen musste.
Dafür gehen aber auch andere Projekte in diesem Jahr in die Umsetzung. Gemeinsam mit dem Landkreis Coburg wird Ahorn den Geh- und Radweg zwischen Schafhof und Wohlbach bauen und so für mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer sorgen. Gleichzeitig wird auch eine neue Druckleitung als Ersatz für die alte Kläranlage in Wohlbach verlegt, so dass dann das Abwasser in die Verbandskläranlage in Meschenbach überführt werden kann. Die Planungen dafür laufen seit Jahren und die Umsetzung wird in diesem Jahr die größte Baumaßnahme in der Gemeinde darstellen und diese noch enger mit deren Partnern in der Region verbinden. Als weiteres Projekt wird das Rathaus barrierefrei umgebaut werden.
Wie bereits bei der Coronakrise zeigte sich auch bei den Herausforderungen, vor die auch Ahorn mit dem Strom an Flüchtlingen aus der Ukraine gestanden hat, dass die Dorfgemeinschaft ausgesprochen resilient reagiert hat. Die starken sozialen Netze vor Ort sind tragfähig und flexibel in Krisensituationen. Bürgermeister Martin Finzel ist stolz darauf, dass so viele engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie soziale Einrichtungen in Ahorn Verantwortung tragen und dies gemeinsam meisterten und auch noch meistern. „Ob wir es wollen oder nicht, wir leben in interessanten Zeiten. Neben den Herausforderungen, vor denen wir stehen, bieten sie uns aber auch die Chance althergebrachtes zu überdenken, Kreativität freizusetzen und unsere Gemeinde vorwärtsgewandt zu gestalten“, so 1. Bürgermeister Martin Finzel.
Traditionell ehrte Bürgermeister Finzel Schüler*innen der Gemeinde für ihre schulischen Leistungen und ihr soziales Engagement sowie eine junge Dame, die mit gerade mal 10 Jahren bereits in ein kleines Nähbusiness eingestiegen ist.
In diesem Jahr wurde auch die Wasserwacht Ahorn-Witzmannsberg ausgezeichnet. Nach Jahren auf dem Trockenen nach der Schließung des Bades in Witzmannsberg, hat es der Verein geschafft im neuen Lehrschwimmbad in Ahorn wieder Fuß zu fassen und mit einer großartigen Vereinsarbeit den Verein neu aufgebaut und strukturiert.
Neben Landtagsabgeordneten Martin Mittag, Landrat Sebastian Straubel und Bürgermeister aus der Partnergemeinde Eisfeld Sven Gregor diskutierte Martin Finzel über die Zukunftsthemen, die nicht nur auf kommunaler, sondern auch auf Landkreis- und Landtagsebene bevorstehen.