Brauereichef Konrad Krug erklärte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, dass keine konkrete Gefahr für die Gesundheit bestehe. Kunden, die Lagerbier der Brauerei Krug mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 2., 3., 8. und 10. Dezember 2016 gekauft haben, sollen es aber dennoch nicht trinken, sondern zurückbringen.

Der Orientierungswert für Nitrosamin sei bei einer routinemäßigen Untersuchung des Bieres durch das Ordnungsamt überschritten gewesen, teilte die Brauerei Krug mit. Daraufhin wurde der Rückruf der betroffenen Chargen gestartet.

Die Brauerei sieht die Verantwortung jedoch nicht bei sich, sondern möglicherweise bei einer belasteten Malzlieferung - beim Brauvorgang könne der Stoff Nitrosamin nicht enstehen, so Konrad Krug.