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Warnstreik am Donnerstag: Bayreuther Stadtbusverkehr stark eingeschränkt


Autor: Redaktion

Bayreuth, Dienstag, 17. März 2026

Am Donnerstag kommt es in Bayreuth zu Einschränkungen im Stadtbusverkehr. Die Regionalbuslinien fahren regulär.
Warnstreik legt am Donnerstag den Stadtbusverkehr in Bayreuth teilweise lahm und betrifft zahlreiche Fahrgäste. (Symbolbild)


Für Donnerstag hat die Gewerkschaft ver.di erneut zu einem ganztägigen Warnstreik im Stadtbusverkehr aufgerufen. Auch der Bayreuther Stadtbusverkehr ist davon betroffen. Fahrgäste müssen daher mit Einschränkungen rechnen. Dank der Unterstützung externer Partnerunternehmen können die Stadtwerke allerdings knapp die Hälfte ihres Angebots aufrechterhalten. Die Regionalbuslinien im Umland (unter anderem 328, 372, 378) sowie die Regionalzüge (zum Beispiel RB34) fahren regulär und ohne Einschränkungen.

Welche Fahrten trotz Streik stattfinden, ist im Streikfahrplan auf der Webseite der Stadtwerke Bayreuth https://www.stadtwerke-bayreuth.de/meldung/streik-am-donnerstag-19032026 einsehbar. Die Stadtwerke aktualisieren die Informationen fortlaufend. Zusätzlich können sich Fahrgäste über die Fahrplanauskunft des VGN (vgn.de und VGN-App) informieren, wo voraussichtlich ab Mittwochnachmittag die tatsächlichen Fahrzeiten für Donnerstag eingepflegt sein werden.

Verspätungen und hohe Auslastung wegen Warnstreik in Bayreuth

Andere Apps, etwa die der Deutschen Bahn, bilden kurzfristige Änderungen nicht zuverlässig ab. Die Stadtwerke empfehlen, bei der Verbindungssuche auch alternative Haltestellen oder Start-und Zielpunkte zu prüfen.

"Wir wissen, dass die Situation für viele Menschen belastend ist, und bitten um Verständnis. Auch auf den Linien, die fahren, kann es zu Verspätungen und hoher Auslastung kommen", erklärt Stadtwerke-Sprecher Jan Koch.

Alle anderen Bereiche der Stadtwerke arbeiten wie gewohnt: Verwaltung, Parkeinrichtungen, Lohengrin Therme, Stadtbad, Kundencenter Energie und Wasser sowie die Energie- und Wasserversorgung sind nicht vom Streik betroffen. Das Kundencenter Verkehr an der ZOH bleibt am Donnerstag ebenfalls geöffnet – die Erreichbarkeit kann allerdings eingeschränkt sein.

"Jeder zusätzliche Ausfall trifft die Menschen in Bayreuth": Zügige Einigung im Tarifkonflikt gefordert

Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Rützel hofft auf eine baldige Lösung im Tarifkonflikt: "Unser Unternehmen und unsere Fahrgäste wurden bereits an fünf Tagen durch die Gewerkschaft bestreikt, und nun kommt ein weiterer hinzu. Jeder zusätzliche Ausfall trifft die Menschen in Bayreuth, die auf den Bus angewiesen sind. Eine zügige Einigung im Tarifkonflikt wäre im Interesse aller."

Gleichzeitig betont er, dass die Stadtwerke sowohl die Leistung der Beschäftigten schätzen als auch die Notwendigkeit attraktiver Arbeitsbedingungen sehen: "Unsere Mitarbeitenden leisten hervorragende Arbeit, und Verbesserungen sind grundsätzlich richtig. Sie müssen jedoch in einem Rahmen erfolgen, der für die Verkehrsunternehmen noch tragbar ist."

Die unveränderten Forderungen der Gewerkschaft bereiten ihm große Sorgen: "Würden sie vollständig umgesetzt, würden unsere Personalkosten im Verkehrsbetrieb um rund 25 Prozent steigen – das wären etwa 1,5 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr. Unser ohnehin bestehendes Defizit von derzeit etwa 4 Millionen Euro würde auf 5,5 Millionen anwachsen. Das ist für uns schlicht nicht finanzierbar. Diese Zahlen müssen in den Verhandlungen berücksichtigt werden, denn es geht auch um die Zukunft eines funktionierenden ÖPNV in Bayreuth."

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.