Auto kollidiert mit Sattelzug: Vollsperrung der A9 nach Unfall - 500 Liter Diesel auf der Fahrbahn

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Am Freitagabend war die A9 bei Hummeltal in Richtung München für mehrere Stunden nicht befahrbar. Bei einem Unfall liefen 500 Liter Diesel über die komplette Fahrbahn. Eine Frau kam zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus.

Am Freitagabend (19. November 2022) ist es zu einem schweren Autounfall auf der Autobahn A9 bei Weiglathal (Landkreis Bayreuth) gekommen.

Eine 43-jährige Autofahrerin war in Fahrtrichtung München unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache von ihrem Fahrstreifen abkam, wie die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth berichtet.

Auto prallt gegen Lastwagen - 500 Liter Diesel laufen auf die Fahrbahn

Daraufhin prallte ihr Auto gegen die Betonleitmittelwand und stieß anschließend mit einem neben ihr fahrenden Lastwagen zusammen. Durch diesen Zusammenprall riss der Dieseltank des Sattelzugs auf, "und die Betriebsstoffe liefen mehrere Meter breitflächig über die Fahrbahn", erklärt die Polizei.

Die 43-Jährige benötigte in Folge des Unfalls medizinische Versorgung, sie wurde in eine regionale Klinik gebracht. Die Polizei geht davon aus, dass sie "keine bleibenden gesundheitlichen Schäden davon tragen" wird. Bei dem Auto der Unfallverursacherin entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Womöglich entstand durch das Auslaufen der 500 Liter Diesel zudem ein Umweltschaden. Der Gesamtschaden liegt bei schätzungsweise 200.000 Euro.

Verkehrsteilnehmende der A9 in Fahrtrichtung München benötigten anschließend viel Geduld: Fast drei Stunden lang blieb die Autobahn vollständig gesperrt, da die Bergung des Sattelzugs aufgrund der Witterung kompliziert war. Die Einsatzkräfte verschiedener Behörden (Feuerwehr, THW, Autobahnmeisterei, Polizei) sorgten dafür, dass die Verkehrsteilnehmer*innen nach einiger Wartezeit die Autobahn an der Behelfsausfahrt verlassen konnten.

 

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