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Pegnitz
Wildunfälle

Sieben Wildunfälle an einem Tag: Polizei Pegnitz fordert mehr Vorsicht

Im unterfränkischen Pegnitz hat es am Donnerstag sieben Wildunfälle gegeben. Viele Zusammenstöße mit Rehen und anderen Tieren könnten aber laut der Polizei durch mehr Vorsicht vermieden werden.
 
Gleich sieben Zusammenstöße mit Rehen hat es in Pegnitz an einem Tag gegeben. Viele dieser Unfälle könnten durch langsameres Fahren und mehr Achtsamkeit vermieden werden, so die Polizei. Symbolbild: Frank Rumpenhorst/dpa
Gleich sieben Zusammenstöße mit Rehen hat es in Pegnitz an einem Tag gegeben. Viele dieser Unfälle könnten durch langsameres Fahren und mehr Achtsamkeit vermieden werden, so die Polizei. Symbolbild: Frank Rumpenhorst/dpa

Eigentlich war es "ein ganz normaler Donnerstag" in der Polizeiinspektion Pegnitz im Landkreis Bayreuth - wären da nicht die sieben Wildunfälle gewesen, die in einem Zeitraum von weniger als 24 Stunden gemeldet wurden.

Pegnitz: Sieben Wildunfälle an einem Tag

Angefangen hat der für mehrere Rehe verhängnisvolle Tag mit einem Unfall um 05.30 Uhr, bei dem eine 21-Jährige auf der Staatsstraße 2163 bei Pottenstein ein Reh überfuhr.

Kurze Zeit später, um 6.40 Uhr, ereignete sich der nächste Wildunfall: Ein 48-Jähriger erfasste auf der Staatsstraße zwischen Hainbronn und Pegnitz ein Reh mit seinem Fahrzeug.

Bereits fünf Minuten später musste ein Reh, das schwer verletzt wurde, von der Polizei schlussendlich erschossen werden. Der Unfallverursacher war diesmal ein 25-jähriger Autofahrer auf der Straße zwischen Vorbach und Großkorbis.

Um 8 Uhr ging die Serie weiter: Eine 40-jährige Frau stieß auf der Staatsstraße 2120 bei Creußen mit einem Reh zusammen.

Nach Einbruch der Dämmerung passierten erneut drei Unfälle: Ein 57-jähriger Pkw-Fahrer kollidierte gegen 20 Uhr zwischen Trockau und Lindenhardt mit einem Reh, dass dabei getötet wird.

Um 21 Uhr schließlich der nächste Unfall: Ein 60-Jähriger stieß auf der Straße zwischen Püttlach und Hedelmühle mit einem Reh zusammen. Als letztes wurde ein Reh auf der Bundesstraße 2/470 bei Neudorf von einem unbekannten Unfallverursacher überfahren, der sich nicht bei der Polizei meldete.

Polizeiinspektion ruft erneut zu mehr Vorsicht und Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer auf

Die Polizei appelliert nun erneut an alle Autofahrer, aufmerksamer zu fahren und gerade in den Dämmerungs- und Nachtstunden sowie am frühen Morgen, wenn vermehrt Wildtiere unterwegs sind, die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen. So könnten viele Unfälle dieser Art und Folgen wie Schäden am eigenen Fahrzeug und der Tod der Tiere vermieden werden.