Festspiel-Stammgast Merkel bleibt 2024 Bayreuth fern

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Merkel kommt nicht zu Bayreuther Festspielen
Merkel mit ihrem Mann Joachim Sauer zum Auftakt der Bayreuther Festspiele 2022.
Merkel kommt nicht zu Bayreuther Festspielen
Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Altbundeskanzlerin Angela Merkel war jahrelang Stammgast bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth - doch für 2024 hat sie überraschend abgesagt.

Angela Merkel gilt eigentlich als Festspiel-Stammgast und große Anhängerin von Richard Wagners Werk - aber 2024 wird die frühere Bundeskanzlerin nicht zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele anreisen. Das teilte die fränkische Stadt mit.

Auch zu einem späteren Zeitpunkt werde kein Besuch erfolgen. Zu den Gründen gab es keine Informationen. Aber Merkel habe signalisiert, dass sie im kommenden Jahr gerne wieder die Festspiele besuchen wird. Das hatte zunächst der Nordbayerische Kurier berichtet. Der Gang der Prominenz aus Politik, Kultur und Gesellschaft über den roten Teppich läutet traditionell am 25. Juli die Festspielzeit in Bayreuth ein. 

Merkel als Festspiel-Stammgast - schon vor ihrer Kanzlerschaft

Bereits vor ihrer Kanzlerschaft hatte Merkel regelmäßig die Bayreuther Festspiele besucht, etwa auch als Kanzlerkandidatin 2005. Als frisch gekürte Regierungschefin fehlte sie dann allerdings 2006 bei der Eröffnung des Festivals, kam aber wenige Tage später in die fränkische Stadt, um Aufführungen im Festspielhaus zu besuchen.

Zuletzt verpasste Merkel 2016 den feierlichen Auftakt, aber auch damals reiste sie einige Tage später doch noch nach Bayreuth. Im vergangenen Jahr mussten sich Merkel und ihr Ehemann Joachim Sauer übrigens beim Gang über den roten Teppich mit Schirmen gegen einen heftigen Regenschauer schützen - trotzdem zeigten sie sich gut gelaunt. 

2024 beginnen die Festspiele mit einer Neuinszenierung von "Tristan und Isolde". Gezeigt werden rund vier Wochen lang ausschließlich Werke des Komponisten Richard Wagner (1813-1883).