Flugzeug-Notlandung in Fränkischer Schweiz: Plötzlich fiel der Motor aus

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Nach einem Motorausfall landete ein Pilot aus dem Raum Erlangen am Mittwochnachmittag (23. September 2026) mit seinem einmotorigen Propellerflugzeug auf einem Feld zwischen Betzenstein und Weidensees.
Fränkische Schweiz: Kleinflugzeug landet nach Motorausfall auf Feld
Feuerwehr Weidensees
Nach einem Motorausfall landete ein Pilot aus dem Raum Erlangen am Mittwochnachmittag (23. September 2026) mit seinem einmotorigen Propellerflugzeug auf einem Feld zwischen Betzenstein und Weidensees.
Fränkische Schweiz: Kleinflugzeug landet nach Motorausfall auf Feld
Feuerwehr Weidensees

Ein Mann aus dem Raum Erlangen startet mit seinem einmotorigen Propellerflugzeug zu einem Rundflug. Rund 15 Minuten später fällt der Motor aus, woraufhin der Pilot in der Fränkischen Schweiz notlanden muss.

In der Fränkischen Schweiz ist es zur Notlandung eines Kleinflugzeugs gekommen: Ein Pilot aus dem Raum Erlangen musste am Mittwochnachmittag (23. September 2026) nach einem Motorausfall mit einem einmotorigen Propellerflugzeug zwischen Betzenstein und Weidensees (Landkreis Bayreuth) kurzerhand auf einem Feld landen. Der 68-Jährige war vom Flugplatz Lillinghof zu einem Rundflug gestartet. Etwa 15 Minuten nach dem Start fiel nach bisherigen Erkenntnissen der Motor aus.

Daraufhin setzte der 68-Jährige die Maschine auf einem abgemähten Maisfeld östlich von Weidensees auf. Wie Stephanie Bleuse, Pressesprecherin der Kreisbrandinspektion Bayreuth, gegenüber inFranken.de schildert, wurde zunächst Großalarm ausgelöst. Kurz darauf stellte sich jedoch heraus, dass der Pilot die Landung kontrolliert und planmäßig durchgeführt hatte. "Ein Eingreifen war überhaupt nicht erforderlich", erklärt Bleuse. Es habe sich nicht um einen Notfall im ursprünglichen Sinne gehandelt. 

Kreis Bayreuth: Motorausfall zwingt Pilot zur Notlandung – Schaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro

Passanten hatten das sinkende Kleinflugzeug beobachtet und den Notruf ausgelöst. Dadurch wurde die Alarmkette für die umliegenden Feuerwehren aktiviert. Noch während sich die Feuerwehr Weidensees auf den Einsatz vorbereitete, meldete die Leitstelle, dass der Pilot die Notlandung ohne weitere Zwischenfälle abgeschlossen hatte.

Die anfahrenden Einsatzkräfte erhielten daraufhin einen Alarmstopp. Die Feuerwehr Weidensees stellte anschließend im Gerätehaus ihre Einsatzbereitschaft wieder her. Die Pegnitzer Polizei wurde vor Ort durch die Feuerwehr unterstützt. Nach Angaben der Feuerwehr Weidensees und der Polizeiinspektion Pegnitz  blieb der Mann unverletzt. Weitere Personen befanden sich nicht an Bord.

Bei der Notlandung wurden nach Angaben der Feuerwehr der Rumpf und das Fahrwerk des Flugzeugs beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt. Weitere Personen wurden den bisherigen Angaben zufolge nicht gefährdet.

Polizei geht von technischem Defekt aus

Ein Fehlverhalten des Piloten, das ordnungs- oder strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte, wurde bislang nicht festgestellt. Als mögliche Ursache gilt ein technischer Defekt. Die Pegnitzer Polizei informiert die Staatsanwaltschaft in Bayreuth, die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig sowie das Luftamt Nordbayern in Nürnberg über das Ereignis.

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