Schwerer Motorradunfall in der Fränkischen Schweiz: Zwei Schutzengel zufällig vor Ort

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Ein schwer gestürzter Motorradfahrer bei Pottenstein hätte Glück, dass zwei Rettungsprofis zufällig Zeugen des Unfalles wurden. Allerdings ermittelt jetzt auch die Polizei gegen den Mann.

Am frühen Donnerstagnachmittag (1. Oktober 2026) ereignete sich in einer Linkskurve kurz vor der Schüttersmühle bei Pottenstein ein Verkehrsunfall mit einem 21-jährigen Motorradfahrer. 

Das Motorrad kam nach Angaben von Zeugen ohne Fremdeinwirkung, aber mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit im Kurvenbereich nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte er mit einem herausstehenden Felsen, so die Polizei in ihrem Bericht. Die B470 in der Fränkischen Schweiz ist immer wieder Schauplatz schwerer Motorradunfälle.

Notfallsanitäter auf der B470 zufällig vor Ort

Der Motorradfahrer hatte Glück im Unglück. Denn zwei Notfallsanitäter der Malteser kamen ihm just zum Zeitpunkt des Unfalles entgegen und leisteten dem Schwerverletzten bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe. Die B470 war nach dem Unfall auf Höhe Schüttersmühle für etwa eine Stunde komplett gesperrt. Wegen der Schwere seiner Verletzungen wurde der 21-jährige Motorradfahrer mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth geflogen.

Am Motorrad entstand laut Polizei ein Sachschaden von rund 5000 Euro. Die Polizei Pegnitz ermittelt nun wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in Anbetracht der besonderen örtlichen Straßenverhältnisse. 

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Vorschaubild: © Marijan Murat/dpa