In Bayreuth haben Klimaaktivist*innen den Auftakt der Wagner-Festspiele für ihr Anliegen genutzt. Während auf der einen Seite die Prominenz anreiste, positionierte sich die Gruppe vor dem Festspielhaus. 

Gegen 17.30 Uhr starteten die Protestierenden ihre Aktion. Auf der Bürgerreuther Straße kurz vor dem Festspielhügel versammelten sich die Aktivist*innen an der Bushaltestelle "Bayreuth Gartenstadt" und auf der Bürgerreutherstraße und blockierten eine Fahrbahn. Im Hintergrund lief "Ritt der Walküren", komponiert von Richard Wagner. Anschließend folgte über die von den Protestierenden mitgebrachte Musikbox eine eingesprochene Durchsage. 

Bayreuther Festspiele: Klimaaktivist*innen wollten Aufmerksamkeit nutzen

Darin ging es um die Folgen des Klimawandels, welche in einem dystopischen Szenario im Jahr 2050 dargestellt wurden. Während der Tonspur legten sich die Aktivist*innen auf den Boden und bespritzten sich mit Kunstblut. Auf Aufforderung der Polizei hin legten sich die Protestierenden nach kurzer Zeit von der Straße auf den Bürgersteig. Welche Gruppierung genau hinter der Aktion steckt, ist unklar. Bereits vor zwei Jahren gab es eine Demo gegen den Klimawandel bei den Festspielen, wie im Video zu sehen ist:

Die Klimaschützer*innen wollten die Aufmerksamkeit, die auf den Wagner-Festspielen liegt, für sich nutzen und so auf die Klimakrise aufmerksam machen. Insbesondere durch das Hochwasser in Teilen Deutschlands sei das Thema wieder präsent. 

Nicht nur die Aktivist*innen, auch Forschende weisen immer wieder auf den Klimawandel hin. Ein neuer Bericht zeigt: Es wird sich dramatisch verändern.