Zweites Mahnfeuer: Landwirte im Landkreis Bamberg protestieren erneut
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Joseph Beck
Das Mahnfeuer der Landwirte brannte am Wochenende wieder bei Unterneuses. Foto: Joseph Beck
Die Bauern in der Vereinigung "Land schafft Verbindung" treffen sich beim 2. Mahnfeuer bei Unterneuses mit Verbrauchern und Politikern, um auf ihre miserable Lage aufmerksam zu machen und mit ihnen über Lösungen zu diskutieren. Foto: Joseph Beck
Die Bauern in der Vereinigung "Land schafft Verbindung" treffen sich beim 2. Mahnfeuer bei Unterneuses mit Verbrauchern und Politikern, um auf ihre miserable Lage aufmerksam zu machen und mit ihnen über Lösungen zu diskutieren. Foto: Joseph Beck
Die Bauern in der Vereinigung "Land schafft Verbindung" treffen sich beim 2. Mahnfeuer bei Unterneuses mit Verbrauchern und Politikern, um auf ihre miserable Lage aufmerksam zu machen und mit ihnen über Lösungen zu diskutieren. Foto: Joseph Beck
Marcus Übel (Mitte) hatte zusammen mit den Helfern Johannes Schlapp (links) und Michael Salomon (rechts) das 2. Mahnfeuer organisiert. Foto: Joseph Beck
Rund 70 Besucher folgten dem Aufruf der Bauern zum zweiten Mahnfeuer bei Unterneuses - diesmal kamen auch viele Politiker.
Es ist die junge Generation von Bauern, die sich anschickt, unabhängig, parteipolitisch neutral und weitgehend ohne ihre bisherigen Vertreter im Bayerischen Bauernverband (BBV) gegen die Verhältnisse und Zustände ihres Berufsstandes anzugehen. Unter der neuen Vereinigung "Land schafft Verbindung" haben sie sich zusammengeschlossen und über Whatsapp vernetzt.
Natürlich fehlt noch die Professionalität der geschulten Verbandsvertreter, was sie aber besitzen, ist der Mut der Jugend, etwas verändern zu wollen, was nach ihrer Meinung dringend verändert werden muss. Ob es ihnen gelingt, ist noch völlig offen. In großen Demonstrationen in Würzburg, Bayreuth, Berlin und vielen anderen Städten haben sie auf ihre Lage hingewiesen, dass es um ihre Existenz gehe.
Miiteinander arbeiten - nicht gegeneinander
Hochrein betonte mehrmals: "Wir wollen miteinander, nicht gegeneinander arbeiten." Zum Schluss sprach er sich noch gegen die niedersächsische "Land schafft Verbindung - Original" aus, die einen anderen Kurs verfolge als die bayerische Vereinigung.
Dann sprachen alle Politiker und die BBV-Vertreter zu den Bauern. Alle forderten sie die Landwirte auf, zusammenzuhalten, sprachen ihnen ihr Verständnis für die Probleme aus und sagten, dass eine gemeinsame Lösung gefunden werden müsse und möglich sei. Auch wünschten alle ein gutes neues Jahr.
Keiner der Redner wurde bei seinen Ausführungen unterbrochen oder gestört und alle erhielten nach ihren Reden Applaus. Ein einzelner Teilnehmer wunderte sich im Anschluss doch über die "übergroße Harmonie" neben dem Mahnfeuer. Herbert aus Oberharnsbach freute sich, dass so viele junge Leute dabei waren.
Marco Übel rief am Schluss zur nächsten Demonstration auf, die am 17. Januar in Nürnberg geplant ist.
Die Landwirte haben natürlich nichts mit dem herumsprühen von Unkrautvernichtungsmitteln wie Glyphosat etc. zu tun. Natürlich nicht. Ich habe es auch nicht einziges Mal erlebt, dass Landwirte freiwillig z. Bsp. einen Heckenstreifen zum Schutz der Vogel- u. Insektenwelt angelegt hätten . Die Landwirte, die ich kenne (und ich bin selber auf einem Bauernhof aufgewachsen) sind keinesfalls auch nur ansatzweise Naturschützer - das sieht man deutlich an den Anliegen der "Jungbauern" - es geht nur um maximalen Profit. Warum ist das nur sooo leicht zu durchschauen? So wird das Jammern nach weiteren Subventionen (EU u. Deutschland) immer größer; sonderbarerweise steigen dabei die Größe der Traktoren im selbigem Maße. Arme Bauern ...
Stimmt, siehe Habersack aus Kappel
Die Landwirte haben natürlich nichts mit dem herumsprühen von Unkrautvernichtungsmitteln wie Glyphosat etc. zu tun. Natürlich nicht. Ich habe es auch nicht einziges Mal erlebt, dass Landwirte freiwillig z. Bsp. einen Heckenstreifen zum Schutz der Vogel- u. Insektenwelt angelegt hätten . Die Landwirte, die ich kenne (und ich bin selber auf einem Bauernhof aufgewachsen) sind keinesfalls auch nur ansatzweise Naturschützer - das sieht man deutlich an den Anliegen der "Jungbauern" - es geht nur um maximalen Profit. Warum ist das nur sooo leicht zu durchschauen? So wird das Jammern nach weiteren Subventionen (EU u. Deutschland) immer größer; sonderbarerweise steigen dabei die Größe der Traktoren im selbigem Maße. Arme Bauern ...