Angriff auf Bürgergemeinschaft
"Ich denke, es geht darum, die Zapfendorfer Bürgergemeinschaft anzugreifen", sagt Pfarrer Kurian Chackupurackal und berichtet, dass die Gläubigen nach der Christmette gerne dort am Baum gestanden und sich gefreut hätten. Heuer sei die Stimmung etwas getrübt gewesen, findet er. "Das stört mich." Würde der Geistliche dem Täter die Leviten lesen, wenn er ihn kennen würde? "Ich würde mit ihm reden, um zu verstehen, was in seinem Kopf passiert", antwortet Chackupurackal.
Was in seinem Kopf passiert - das wüssten die Ermittler von der Kriminalpolizei auch gern. Für die Ergreifung des oder der Täter hatten der Markt Zapfendorf und die CSU eine Belohnung ausgesetzt - sie steht derzeit bei 1500 Euro. Im Oktober haben die Fahnder dann wirklich einen Mann gefasst und in einer Einrichtung "untergebracht", wie sie es nennen. Dort ist er bis heute untergebracht. Aus dem Verkehr gezogen. Das Problem für die Ermittler: Die Serie an Vorfällen hörte nicht auf. Der Christbaumfrevel an Heiligabend kann also nicht die Tat dieses einen Verdächtigen sein.
Gibt es also mehrere Täter? Kennen sie sich? Gibt es Trittbrettfahrer? Gibt es einfach mehrere Spinner in Zapfendorf? Wer Wände mit Kot beschmiert und Christbäume umsägt - was geht in so jemandem vor?
"Die Ermittlungen laufen", sagt Jürgen Stadter, Presseprecher am Polizeipräsidium Oberfranken. Im Fall des Christbaumes gegen unbekannt. Und auch das Verfahren gegen den Festgenommenen läuft weiter.
Videoüberwachung ist das Wort der Stunde in Zapfendorf. Doch die rechtlichen Hürden sind hoch - besonders an öffentlichen Plätzen wie vor der Kirche. "Wir sollten eine Wache aufstellen", sagt einer der älteren Männer. In den sozialen Medien wird der Fall ebenfalls diskutiert. Manche Zapfendorfer dachten darüber nach, selbst einen Ersatz aufzustellen, um sich nicht unterkriegen zu lassen.
Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land entgegen, Telefon 0951/9129-310.
so bekommt das wort krüppelfichte ein ganz neues gehalt
Lynchjustiz ist da der falsche Weg !
Dem gehören 10.000 EUR Geldstrafe und mindestens 1.000 Stunden Sozialarbeit aufgebrummt.
Aber das geben unsere Lascho-Gesetze leider nicht her.
Selbst die übelsten Übeltäter kommen mit Bewährungsstrafen davon.
Wenn aber einer das Finanzamt um 100 EUR bescheißt, dann kommt die volle Härte des Gesetzes zum Tragen.
Da stimmt doch was nicht, oder ?
Es sind offensichtlich nur noch Gestörte unterwegs: in Zapfendorf ein bis zwei total Gestörte mit Zerstörungswut im Bauch, in Baunach ein wahnsinnig gewordener Autofahrer, in Bamberg wird ein bösartiger Schläger verurteilt, ebenfalls in Bamberg schlägt ein Randalierer mit einer Metallstange auf Autos ein, Unbekannte "verprügeln" in Dörfleins einen Deko-Weihnachtsmann, Vandalismus auf dem Michelsberg. Alle diese Nachrichten erschienen während der letzten Tage im FT.
Ladendiebstähle zählen zum Tagesgeschäft, angefahrene Autos ebenfalls. Interessiert das noch jemanden? Zählt diese Straftaten überhaupt noch jemand?
Wir bekommen diesen Zustand per FT am 7.7.2018 bestätigt: "Bamberg liegt bei der Zahl der Straftaten in Bayern an der Spitze - Polizei: Niemand muss Angst haben."
Bamberg Stadt ist lt. Focus Untersuchung (FT v. 29.11.2018) sehr unsicher. Zum Trost steht das Umland angeblich an 4. Stelle der sichersten Gegenden Deutschlands. Die Polizei Oberfranken stellt klar "dass Oberfranken objektiv eine der sichersten Regionen in Bayern und somit auch in Deutschland ist".
Ja, nee, wie jetzt? Ist schon klar......
Danke für den neuesten Bericht, lieber FT! Ich hatte in meinem Kommentar die Erwähnung von Exhibitionisten vergesssen! Lieblingsorte dieser gestörten Spezies: der Hain und die Uferpromenade am RMD-Kanal.
Asoziales Pack, hoffentlich erwischt ihn der Richtige