Freitag und Samstag
Hallstadt
Musik mit Bauchgefühl

Andreas Kümmert zerschmettert die herrschende Vorstellung dessen, was ein Popstar zu tun und zu sein hat. "Ich denke, dass Musik etwas Magisches ist. Deswegen kann ich auch nicht näher erklären, was ich tue. Ich folge einfach meinem Bauchgefühl und tue das, was ich für richtig halte", sagt er. Dass er mit seinem eigenen Stil genau ins Schwarze trifft, beweist der auch mit seinem Rückzug vom Eurovision Song Contest bekannt gewordene Soul-Interpret (Foto: Benjamin Wolf) an diesem Freitag um 20 Uhr im Kulturboden Hallstadt, wenn er mit seinem neuem Album "Recovery Case" auftreten wird .
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in allen gängigen Vorverkaufssystemen, telefonisch unter der Hotline 0951/3837 oder im Internet unter www.kartenkiosk-bamberg.de. red

Pommersfelden
Die Zeit des Barock erleben

An diesem Tag stehen auf Schloss Weissenstein in Pommersfelden die jungen Gäste im Vordergrund. Am Freitag, 21. April, ab 14.30 Uhr wird die Zeit um 300 Jahre zurückgedreht und der Prunk und die Pracht erlebbar.
Eine Schülerin begleitet die Fünf- bis Zwölfjährigen durch das Schloss und erforscht mit ihnen zusammen unter anderem das Deckenfresko im Treppenhaus und die Statuen in der Grotte. Gemeinsam wird auch der typische Modetanz des Barock - ein Menuett - einstudiert und das höfische Begrüßungszeremoniell nachgespielt. Um Anmeldung per Mail info@schloss-weissenstein.de oder per Telefon 09548 9818 0 gebeten. Reguläre Führungen finden wie gewohnt täglich zwischen 10 und 17 Uhr statt. red

Bamberg
Eine neue Macht des Schalls

Im Rahmen der Dynamite Leather Night mit DJ Marco Überhausen & DJ Andi Overkill ist am Samstagabend ab 22 Uhr im Stilbruch in der Oberen Sandstraße die Band "Sonic Force" zu hören. In der Vorschau zu dem Konzert heißt es: "Eine neue Kraft bricht zwischen den alte Giganten hervor. Sie wird Sterne zum Kollabieren bringen und schiebt sich ohne Gnade durch die Raumzeit. Ohne große Umschweife knallt sie dir den Stoner/Grunge direkt ins Gesicht. Lass dich herausreißen aus dem alltäglichen Trott und stell dich dem Unausweichlichen. Bereite dich darauf vor, von einer neuen Macht des Schalls weggeblasen zu werden. Man nennt sie Sonic Force und auch du wirst sie spüren!"

Samstag/Sonntag

Bamberg
Milan Svoboda im Jazzkeller

Als erster Künstler des neuen Projekts "Prager Jazzbands" tritt der auch international sehr bekannte Milan Svoboda am Samstag ab 21 Uhr im Jazzclub auf. Er absolvierte zunächst eine Orgelausbildung am Prager Konservatorium. Danach studierte er Musik an der Karls-Universität Prag und 1984 für acht Monate am Berklee College of Music. 1974 gründete er die Prague Big Band, die sich an den von Don Ellis entdeckten Möglichkeiten des Bigband-Sounds orientierte. Bereits 1979 startete er mit seinem Quartett. Das Repertoire dieser Gruppe besteht hauptsächlich aus Eigenkompositionen Milan Svobodas und originellen Arrangements internationaler Jazzhits. Svoboda brilliert zwischen Boogie Woogie und Moderne, treibt seine musikalischen Scherze und zitiert aus dem großen Schatz der Präludien und Fugen von Joh. Seb. Bach. Neben Svoboda stehen Milan Krajic (sax), Filip Spaleny (b) und Ivan Audes (dr) auf der Bühne. red


Bamberg
Wagners "Bühnenweihfestspiel" im Fokus

So viele namhafte Opernkünstler, Musiktheater- und Wagnerkenner werden in Bamberg so schnell nicht wieder zusammentreffen: Auf Einladung des Richard-Wagner-Verbands bestreiten Experten aus Theorie und Praxis eine Tagung über Wagners letztes Bühnenwerk, die allen Interessenten offen steht. Zur "Parsifal"-Werkstatt am 22. und 23. April können Zuhörer auch ohne Anmeldung kommen. Der Eintritt für die Vortragsserie am Samstag kostet 25 Euro, das Podiumsgespräch am Sonntagvormittag mit dem Leitungsteam der Coburger Neuinszenierung ist frei.

Das Symposium richtet sich an Wagner-Neulinge wie -Kenner und startet am Samstag um 10 Uhr im Grünen Saal der Harmonie mit Einführungen, Vorträgen und Gesprächen, die jeweils eine halbe Stunde dauern. Die Referenten sind Bühnenkünstler wie Thomas Goerge (das Foto zeigt seine Illustration aus "Jump'n'Grail Parsifal!"), Roland Kluttig und Roman Payer, Autoren, Musikjournalisten und -wissenschaftler wie Tom Artin, Stephan Mösch, Holger Noltze und Sabine Zurmühl, der Coburger Intendant Bodo Busse sowie vier Studenten der Philologie des Mittelalters an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg unter ihrer Professorin Ingrid Bennewitz. Der Tag endet mit einer Vorführung des Films "Perceval le Gallois" von Eric Rohmer aus dem Jahr 1978 (in französischer Originalsprache mit deutschen Untertiteln).
Am Sonntag folgt um 10 Uhr wiederum in Bamberg eine von Holger Noltze moderierte Podiumsdiskussion mit Regisseur Jakob Peters-Messer und Dirigent Roland Kluttig, den künstlerischen Hauptverantwortlichen der umjubelten Coburger "Parsifal"-Produktion. Am Nachmittag - und zum krönenden Abschluss - fährt per Bus eine große Besuchergruppe aus Bamberg nach Coburg zur um 16 Uhr beginnenden "Parsifal"-Vorstellung im Großen Haus des Landestheaters. Mehr unter www.rwv-bamberg.de red


Sonntag

Bamberg
Auf der Jagd nach der Liebe

In der Alte Seilerei auf dem ehemaligen Schaeffler-Gelände ist am Sonntag um 15 Uhr noch einmal das neue Frühlingsstück des Chapeau Claque Theaters "Schnickschnack & Schnuck auf der Jagd nach der Liebe" zu sehen. Durch ein Missverständnis erhält Herr Schnuck eine geheimnisvoll Botschaft für den ersten Auftrag seines frischgegründeten Detektivbüros: Die Liebe ist verschwunden und muss wiedergefunden werden. Mit seiner Assistentin Schnickschnack begibt er sich auf die Jagd rund um den Globus. Als sie unverrichteter Dinge wieder in ihr Büro zurückkehren, bemerken sie allmählich: vielleicht ist die Liebe ja gar nicht so weit entfernt. red

Bamberg
Kaya Yanar und der Planet Deutschland

Kaya Yanar ist wieder da! Nicht, dass er wirklich weg war, aber am kommenden Sonntag um 19 Uhr kann man ihn mit seinem brandneuen Programm "Planet Deutschland" in der Konzerthalle in Bamberg live erleben.
Seit einigen Jahren lebt Kaya in der Schweiz, der Liebe wegen. Obwohl er sich dort wohl fühlt, vermisst er seine Heimat... das typisch Deutsche... Nur... was ist nochmal typisch Deutsch? Weihnachten? Der Nikolaus kommt aus der Türkei, der Weihnachtsmann aus den USA. Gartenzwerge kommen ursprünglich aus Österreich und sensationell: Goethe hatte türkische Vorfahren!

Wofür Kaya sich und seine Freundin begeistern kann, sind natürlich die exotischsten Dialekte und Akzente in wohl ganz Europa: Bairisch, Schwäbisch, Kölsch, Hessisch, Berlinerisch und Sächsisch. Der Weltenbummler unter den Komikern hat viele Länder bereist und musste schon so einige Kulturschocks verdauen, aber "Planet Deutschland" fasziniert ihn noch am meisten. Kaya erzählt natürlich von seinen eigenen Erfahrungen: Warum er Hausverbot in einem Hotel bekommen hat, beim Kölner Rosenmontagszug nicht mehr mitmachen darf, aus dem Yoga Unterricht geworfen wurde und einem Schmetterling ein Lied gewidmet hat. red