• Tierheim Bamberg: Freue über Böller-Verbot an Silvester
  • "War immer viel Stress für die Tiere": Tierschützer nach Beschluss erleichtert
  • Ausgebüxte Hunde und mehr: diese Szenen gibt es normalerweise zum Jahreswechsel

Das Tierheim Bamberg hat mit großer Erleichterung auf das bundesweit beschlossene Böller-Verbot reagiert. Der Grund: Für Tiere bedeute die Silvesternacht in der Regel immer "sehr viel Stress", erklärt Stefanie Friedl, die stellvertretende Tierheim-Leiterin, inFranken.de.

Tierheim Bamberg begrüßt Böller-Verbot: Silvester für Tiere deutlich entspannter

Wie schon 2020 wird das Silvesterfest auch in diesem Jahr deutlich leiser als in den Jahren vor der Corona-Pandemie. Bund und Länder haben am Donnerstag (2. Dezember 2021) ein Verkaufsverbot für Böller und Feuerwerk beschlossen. Mit der Maßnahme soll verhindert werden, dass die ohnehin angespannte Lage in den Kliniken durch Verletzte nicht noch gänzlich eskaliert.

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Die Verantwortlichen des Bamberger Tierheims begrüßen den Politiker-Beschluss derweil hauptsächlich aus einem anderen Grund: Wenn Silvesterraketen geschossen oder Böller gezündet werden, nehmen viele Hunde aufgrund des Lärms oft Reißaus, berichtet Stefanie Friedl. Laut Schilderung der stellvertretenden Tierheim-Leiterin haben die Tierschützer dann am 1. Januar für gewöhnlich alle Hände voll mit den weggelaufenen Vierbeinern zu tun.

Schon durch das Böller-Verbot im vergangenen Jahr sei der Jahreswechsel wesentlich entspannter über die Bühne gegangen als in den Jahren zuvor. Im Tierheim Bamberg werden die Tiere aus dem Außenbereich in der Silvesternacht hereingeholt. Auch die Hunde, die sich normalerweise vorwiegend draußen aufhalten, müssen dann ins Innere.

Bei den Kaninchen sehen die Tierheim-Mitarbeiter am Neujahrsmorgen nach dem Böllern zudem stets vollkommen "zerwühlte Käfige". Dies könne auf ein hohes Stresslevel zurückgeführt werden, betont Friedl.

Tierschützerin unterbreitet Vorschlag: "Böllerei wäre mit festem Zeitfenster einfacher"

Friedl weist darauf hin, dass das Böller-Verbot allein schon deshalb für die Tiere gut sei, da die Knallerei sonst immer zu unregelmäßigen Zeiten stattfinde. Die "Schießerei" ziehe sich insgesamt lang hin, gibt die Tierschützerin zu bedenken. Sie glaubt deshalb, dass ein begrenzter Zeitraum, in dem Feuerwerk gezündet wird, die Situation für die leidgeprüften Tiere erheblich vereinfachen würde. "Die Böllerei wäre mit einem festen Zeitfenster einfacher", sagt die stellvertretende Tierheim-Leiterin.

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