Im Jahr 2009 hat Walsdorf rund zwölf Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom verbraucht, aktuell sind es noch 9,8 Millionen. Etwas mehr als ein Drittel davon, 3,3 Millionen, werden in der Gemeinde selbst, vor Ort und regenerativ, erzeugt. Den Löwenanteil der erneuerbaren Energie liefert mit 2,3 Millionen kWh die von der Faatz GbR betriebene Biogasanlage in Erlau. 600 000 kWh werden durch Photovoltaik produziert, 300 000 durch Kraft-Wärme-Kopplung und 100 000 durch Wasserkraft. "Noch zwei Windräder, und Walsdorf ist vollkommen autark", so Bürgermeister Heinrich Faatz.

Der Weg dahin wird allerdings zunehmend steiniger, denn die Ausbaukorridore für potenzielle Investoren werden enger. So kann die Windkraft nur dann genutzt werden, wenn entsprechende Abstandsflächen zur Wohnbebauung eingehalten werden. Das trifft für die ausgewiesenen Vorrangflächen in der Walsdorfer Flur nicht zu.