Die Stadt Bamberg soll ab Januar 2023 die "alleinige Trägerschaft" der Stadtbücherei übernehmen. Die Bücherei sei "ein wichtiger Aufenthalts- und Begegnungsort für kleine und große, junge und alte Bambergerinnen und Bamberger", so Oberbürgermeister Andreas Starke und der Verantwortliche für die Stadtbücherei vonseiten der Erzdiözese, Ordinariatsrat Christian Kainzbauer-Wütig.
Die bislang in gemeinsamer Trägerschaft von Stadt Bamberg und Erzdiözese Bamberg geführte Stadtbücherei Bamberg geht, vorbehaltlich der finalen Zustimmung durch die städtischen Gremien, ab 1. Januar 2023 in die alleinige Trägerschaft der Stadt über, informiert die Stadt Bamberg.
Die Stadtbücherei soll zukünftig als öffentliche und gemeinnützige Bücherei in Trägerschaft der Stadt Bamberg mit der Erzdiözese Bamberg als Kooperationspartner geführt werden. Für die Nutzer:innen und die Mitarbeiter:innen ändert sich nichts.
Die Stadtbücherei Bamberg mit ihren drei Zweigstellen Maria Hilf, St. Heinrich und St. Kunigund ist derzeit, im bayerischen Vergleich von Bibliotheken der Größenklasse über 60.000 Einwohner:innen, die einzige katholisch öffentliche Bücherei in Bayern, die von einer Stadt und einer Erzdiözese gemeinsam getragen wird.
Sie trägt mit ihrem aktuellen Medienbestand zu einer seriös und umfassend informierten und kompetent agierenden Bürgerschaft bei und ist ein Begegnungsort für Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts und jeder Herkunft. Die Bücherei ist wichtige und unmittelbare Partnerin im Informations- und Bildungswettbewerb vor Ort.
Sie versorgt und begleitet Bürger:innen in jeder Lebensphase mit verlässlichen Informationen und Wissen. Sie bietet nahen, niederschwelligen, kostengünstigen und konsumfreien Zugang zu Medien, stärkt Informations-, Kommunikations- und Medienkompetenz und stellt einen sicheren Austausch- und Begegnungsort für alle Bevölkerungsschichten vor Ort bereit. Sie trägt elementar zu einer inklusiven Gesellschaft bei.
Aufgrund gesetzlicher Neuregelungen ist eine Neustrukturierung der Trägerschaft der Stadtbücherei Bamberg notwendig geworden. „Es freut mich, dass die Stadtbücherei Bamberg auf rechtlich angepasster Grundlage für die Zukunft gerüstet ist.
Was die Mitarbeiter:innen nicht nur in den letzten zwei Jahren in der Corona-Pandemie geleistet haben, sondern über all die Jahre hinweg, ist wirklich großartig. Die Stadtbücherei ist ein wichtiger Aufenthalts- und Begegnungsort für kleine und große, junge und alte Bambergerinnen und Bamberger in allen Lebenslagen,“ betonen unisono Oberbürgermeister Andreas Starke und der Verantwortliche für die Stadtbücherei vonseiten der Erzdiözese, Ordinariatsrat Christian Kainzbauer-Wütig.