FCE überzeugt bei 0:0 vor einer tollen Kulisse

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Mit vollem Körpereinsatz gehen der Bamberger Neuzugang Florian Wenninger (links) und Fabian Hürzeler vom FC Bayern München in diesen Zweikampf.
Mit vollem Körpereinsatz gehen der Bamberger Neuzugang  Florian Wenninger (links) und Fabian Hürzeler vom FC Bayern München in diesen Zweikampf.
Christoph Herl vom FCE (rechts) gewinnt das Laufduell gegen den den Münchner Patrick Weihrauch.
Christoph Herl vom FCE (rechts) gewinnt das Laufduell gegen den   den Münchner Patrick Weihrauch.
 
Der Banberger Dominik Waltrapp (links) klärt akribatisch vor Vladimir Rankovic vom FC Bayern.
Der Banberger  Dominik Waltrapp (links) klärt akribatisch vor  Vladimir Rankovic vom FC Bayern.
 
Lukas Görtler (Zweiter von rechts) behauptet sich gegen die Münchner Fabian Hürzeler und Patrick Weihrauch. Rechts der Bamberger Julian Gressel.
Lukas Görtler (Zweiter von rechts)  behauptet sich gegen  die Münchner Fabian Hürzeler und Patrick Weihrauch.  Rechts der Bamberger  Julian Gressel.
 
Skeptisch beäugt Bayern-Trainer Mehmet Scholl das Geschehen. Rechts daneben der ehemalige Bundesligatorwart Walter Junghans.
Skeptisch beäugt Bayern-Trainer Mehmet Scholl das Geschehen. Rechts daneben der ehemalige Bundesligatorwart Walter Junghans.
 
Den Schuss des Münchners Patrick Weihrauch wehrt FCE-Torwart Oliver Scheufens ab. Victor Gradl (Nummer acht) kann beruhigt sein.
Den Schuss des Münchners Patrick Weihrauch  wehrt   FCE-Torwart  Oliver Scheufens ab.  Victor Gradl (Nummer acht)  kann  beruhigt sein.
 
Zweikampf zwischen dem Münchner Emre Can (links) und Sebastian Wagner vom FCE.
Zweikampf zwischen dem  Münchner Emre Can (links)  und  Sebastian Wagner  vom FCE.
 
Kevin Kühnlein (Bamberg, am Boden) klärt vor Emre Can vom FC Bayern. Rechts der Bamberger Julian Gressel.
Kevin Kühnlein (Bamberg, am Boden) klärt  vor  Emre Can  vom FC Bayern.  Rechts der  Bamberger Julian Gressel.
 
Nichts anbrennen lässt FCE-Innenverteidiger Johannes Bechmann (links) gegen Bastian Fischer.
Nichts anbrennen lässt FCE-Innenverteidiger Johannes Bechmann (links) gegen Bastian Fischer.
 
Zwei Neuzugänge im Kopfballduell: Links Tobias Schweinsteiger vom FC Bayern, der Bruder des Nationalspielers, rechts der Bamberger Florian Wenninger.
Zwei Neuzugänge im Kopfballduell: Links  Tobias Schweinsteiger vom FC Bayern, der Bruder des Nationalspielers,  rechts  der Bamberger Florian Wenninger.
 
Mit Volldampf sausen die Einlaufkinder vom Rasen, während im Hintergrund die Vorbereitungen für den Anstoß laufen.
Mit Volldampf sausen die Einlaufkinder vom Rasen, während im Hintergrund  die Vorbereitungen  für den Anstoß laufen.
 
Die beiden Mannschaften betreten das Spielfeld. Vorne im weißen Trikot der Bamberger Florian Pickel.
Die beiden Mannschaften betreten das Spielfeld. Vorne im weißen Trikot der Bamberger Florian Pickel.
 
Der Fanblock mit den Bayern-Anhängern.
Der Fanblock mit den Bayern-Anhängern.
 

Der FC Eintracht Bamberg 2010 hat sich gegen den favorisierten FC Bayern München II in der Fußball-Regionalliga Bayern am Freitagabend sehr achtbar aus der Affäre gezogen. In einem tollen Spiel vor 4852 Zuschauern fehlten nur die Tore, und so trennten sich beide Teams mit einem 0:0.

Vor allem Schlussmann Oliver Scheufens sorgte in der ersten Hälfte immer wieder mit Glanzparaden dafür, dass seine Mannschaft nicht in Rückstand geriet. Im zweiten Durchgang waren die Bamberger dem Siegtor am Ende sogar näher als der Gegner und wurden für das 0:0 nach dem Schlusspfiff zurecht mit einem warmen Applaus der 4852 Zuschauer belohnt. Den Gästen war die verspätete Ankunft um 18.35 Uhr im Bamberger Fuchs-Park-Stadion - um 11 Uhr aufgebrochen, standen sie fünf Stunden im Stau - in der Anfangsviertelstunde nicht anzumerken.

Der FC Bayern hat die ersten Chancen


Bereits in der 5. Minute hatten die vielen Fans des Rekordmeisters den Torjubel auf den Lippen, als Patrick Weihrauch schoss. Torhüter Oliver Scheufens zeichnete sich erstmals aus. In der 13. 1#googleAds#100x100 Minute zwang Weihrauch nach einem Zuspiel von Tobias Schweinsteiger den Bamberger Schlussmann zu einer zweiten Glanzparade. Im Anschluss blieben die Münchner zwar überlegen, die letzten Pässe in die Spitze waren aber nicht präzise. Doch nach 25 Minuten hatten die "Violetten" ihren Respekt abgelegt und zeigten durch Florian Pickel und einen leicht abgefälschten Freistoß aus gut 30 Metern von Johannes Bechmann viel versprechende Ansätze.
Doch die Bamberger legten nicht nach, und so nahmen die Gäste das Spiel bis zum Ende des ersten Durchgangs wiederum in die Hand; Scheufens hielt aber seinen Kasten sauber.

Steigerung nach der Pause


Nach Wiederanpfiff standen die Bamberger kompakt. Dominik Waltrapp (59.) setzte sich gut über links durch, kam im Strafraum frei zum Schuss und schob den Ball rechts am langen Eck vorbei. Und die Bamberger zeigten sich auch danach offensiver. Mit einem Freistoß - getreten vom kurz zuvor eingewechselten Markus Fischer an den Außenpfosten - setzten sie das nächste Zeichen. Bis zum Schlusspfiff blieb Bamberg am Drücker, doch Herl und Kühnlein ließen ihre Chancen aus.

Beide Trainer loben ihre Mannschaften


In der Pressekonferenz zeigten sich beide Trainer zufrieden mit dem Auftreten ihrer Teams - und Mehmet Scholl eröffnete: "Also heut' mach' mer länger" - in Anspielung auf seinen 13-sekündigen Auftritt nach der Pleite gegen Frohnlach: "Wir haben über 90 Minuten ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht und belohnen uns nicht, da wir vor dem Tor nicht entschlossen genug vorgehen. Uns fehlt hier die nötige Spannung und Aggressivität. Am Ende hätten wir sicherlich auch verlieren können, das bin ich aber mittlerweile gewohnt." Sein Gegenüber Petr Skarabela attestierte Scholl, er habe an diesem Tag die bislang spielerisch stärkste Mannschaft gesehen. "Mit Weihrauch und Can haben die Münchner Wahnsinns-Fußballer in ihren Reihen, da macht es Spaß zuzuschauen. Aber: Wir haben über 90 Minuten sehr gut gespielt und in den letzten 20 Minuten noch eine Schippe draufgelegt. Das macht mich stolz gegen eine Mannschaft wie Bayern."