Beim Basketball-Bundesligisten Brose Bamberg dreht sich das Personalkarussell immer schneller. Diesmal betrifft die Rochade allerdings das Management und nicht die Mannschaft oder den Trainerstab. Der Klub hat sich vom Geschäftsführer der Bamberger Basketball GmbH, Arne Dirks, getrennt.

In einer dünnen "Unternehmensinformation" hieß es am Montagvormittag, dass man die Zusammenarbeit aus persönlichen Gründen beendet habe. "Im Übrigen haben die Bamberger Basketball GmbH und Herr Dirks vereinbart, keine weiteren Erklärungen abzugeben", hieß es von Vereinsseite. Dies lässt Raum für Spekulationen.

Brose Bamberg trennt sich von Geschäftsführer: Nachfolger Galewski mit Bundesligaerfahrung

Dirks' Nachfolger ist in Basketball-Kreisen kein Unbekannter: Philipp Galewski. Für Dienstagabend wurde immerhin ein Pressegespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Stoschek, dem neuen Cheftrainer Johan Roijakkers und dem neuen Geschäftsführer Philipp Galkewski angekündigt.

Der 33-jährige gebürtige Ansbacher war von Juli 2014 bis Ende Februar 2018 Geschäftsführer des oberfränkischen Bundesliga-Konkurrenten Medi Bayreuth. Galewski, ehemaliger Zehnkämpfer, studierte Sportökonomie und wechselte damals vom Namensssponsor Medi zum Verein. 2018 ging Galewski zum Bayreuther Unternehmen Cybex, war zuletzt jedoch für die Firma Brose tätig. Zunächst als persönlicher Referent von Michael Stoschek und zuletzt als Leiter der Unternehmenskommunikation des Coburger Automobilzulieferers.

Nachfolger Galewskis bei Medi Bayreuth wurde 2018 interessanterweise Björn Albrecht, der seit 2004 bei Brose Bamberg und dort vor allem für den Bereich Marketing und Vertrieb verantwortlich gewesen war.

Viele Geschäftsführerwechsel bei Brose

Der scheidende Arne Dirks trat vor 18 Monaten, am 1. Januar 2019, seine Stelle bei Brose Bamberg an. Der 43-Jährige war davor als Geschäftsführer der Deutschen Volleyball-Sport-GmbH und kaufmännischer Leiter beim Basketball-Bundesligisten Bremerhaven tätig gewesen.

Dirks löste 2019 Rolf Beyer ab, der gekündigt hatte und anschließend vom Verein vor Ende der Kündigungsfrist rausgeworfen worden war.

Die Wechselquote auf diesem Posten nähert sich damit der Fluktuation auf der Trainerposition an.