Nach einer Messer-Attacke an der Kettenbrücke in Bamberg befindet sich einer 26-Jähriger weiterhin auf der Intensivstation. Der Täter wurde rasch gefasst, das blutbehaftete Klappmesser lag im Auto. Inzwischen wurde Haftbefehl gegen den Messerstecher erlassen.
Streit an Kettenbrücke eskaliert: Die Kripo sucht nach einer Messer-Attacke in der Bamberger Innenstadt Zeugen. In der Nacht auf Samstag (12. März 2022) waren zwei Gruppen aneinandergeraten. Ein 21-Jähriger griff zu einem Klappmesser und verletzte seinen Kontrahenten, einen 26-Jährigen aus Bamberg, lebensgefährlich. Am Montag (14. März) meldet die Polizei Neuigkeiten zu dem Fall.
Update vom 14.03.2022, 14.45 Uhr: Messerstecher in U-Haft: Opfer "stabil" - aber weiter auf Intensivstation
Nach der gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Kleingruppen in der Nacht von Freitag auf Samstag befindet sich ein 21-jähriger Tatverdächtiger nun in Untersuchungshaft. Er soll einen 26-Jährigen an der Kettenbrücke in Bamberg mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben.
Ein zunächst verbaler Streit zwischen den beiden Personengruppen mündete nach ersten Erkenntnissen der Polizei in eine handgreifliche Auseinandersetzung. In deren Verlauf soll ein 21-Jähriger zu einem Klappmesser gegriffen und dem 26-jährigen Opfer Stichverletzungen im Rücken zugefügt haben.
Der 26-Jährige befindet sich - nach einer Notoperation am Samstagmorgen - weiterhin in intensivmedizinischer Behandlung. Sein Zustand gilt inzwischen jedoch als stabil. Am Samstag hatte sich das Opfer noch in "kritischem Zustand" befunden.
Der 21-jährige Tatverdächtige erlitt selbst eine tiefe Schnittverletzung an der Hand, die eines operativen Eingriffs bedurfte. Im Anschluss an seinen Krankenhausaufenthalt wurde er am Sonntagmorgen einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.
Ursprüngliche Meldung vom 12.03.2022: Messer-Angriff in Bamberg: 21-Jähriger verletzt Opfer schwer
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei spielte der Vorfall wie folgt ab: Gegen Mitternacht war eine Gruppe aus drei Personen in der Hauptwachstraße in Richtung der Kettenbrücke unterwegs.
Aus bislang unklarer Ursache gerieten die Fußgänger in einen verbalen Streit mit den Insassen eines vorbeifahrenden Audis. Dies mündete darin, dass die Insassen des Autos ausstiegen und plötzlich eine handgreifliche Auseinandersetzung entbrannte.