Die Meinungsfreiheit, geschützt durch den Art. 5 Abs. 1 Grundgesetz, ist eines unserer höchsten Güter. Wir als Redaktion verteidigen dieses Recht und wollen es jedem unserer Leser ermöglichen, frei zu diskutieren und seine Meinung einzubringen.

Doch laut Gesetzgeber findet die Redefreiheit dort ihre Schranken, wo Menschen in ihrer persönlichen Ehre gekränkt werden, wo beleidigt oder verleumdet wird - und wo nach § 130 Volksverhetzung "gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt wird, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen aufgefordert oder die Menschenwürde anderer dadurch angegriffen wird, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft oder böswillig verächtlich macht."
 


Bis hierher und nicht weiter...

Täglich sind wir als Redaktion gezwungen, zum Schutz dieser Rechte Kommentare gar nicht erst freizuschalten bzw. auf unseren Social Media Kanälen nachträglich zu löschen. Die Zahl der freimütig geäußerten Verachtung gegenüber anderen Menschengruppen nimmt stetig zu - die Diskussionskultur wird rauer, Anfeindungen stehen zu unserem großen Bedauern auf der Tagesordnung. Wir können und wollen das nicht länger unkommentiert lassen:



Meinung braucht Fakten.
Denken Sie nach, bevor Sie schreiben.
Ihre Online-Redaktion von inFranken.de