Zur dritten Hirschaider Kinderprunksitzung hatte der Verein TanzRhythmus e. V. mit seiner Vorsitzenden Gerlinde Stache eingeladen und am Sonntag ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm zusammengestellt.
Durchs zweieinhalbstündiges Programm führten fast schon in Hollywood-Manier Maraike Stache und Daniela Knauer. Bei der Begrüßung der zahlreich anwesenden "Hirschaider Stars und Sternchen" vergaßen die beiden jungen Damen nicht denen zu danken, die hinter den Kulissen für den reibungslosen Ablauf einer solchen Veranstaltung sorgten, insbesondere galt ihr Dank der Hirschaider Feuerwehr und dem BRK.

Selbstverständlich gab sich das Hirschaider Prinzenpaar Prinz Markus III. mit seiner Lieblichkeit Jasmin I. zusammen mit ihrer eigenen kleinen Prinzessin Alessia die Ehre bei der dritten Kinderprunksitzung. Nach ihrem Prolog halfen beide routiniert bei der Ordensverteilung und den obligatorischen Küsschen für die Akteure. Schön, dass die kleinen Künstler besondere Faschingsorden überreicht bekommen haben.


Bunte Darbietungen

Für ausgelassene Stimmung sorgten die verschiedenen Garden des Vereins, wie die "Nachwuchsgarde", die "Tanzsternchen", die "Tanzfeen", die "Tanzmäuse" und die "Juniorengarde". Gekonnt auch der Auftritt der Tanzmariechen Antonia, Lorena, Elissa, Lilly und Laura sowie der vereinsinternen "Blue Diamonds Cheerleaders" passend zum Hollywood-Motto. Über die Sorgen und Nöte eines Tanzmariechens und seiner Familie im Fasching berichtete das vielseitig begabte Tanzmariechen Lorena Bickel. Elena Stache, Hirschaider Faschingsprinzessin a. D., "direkt aus den USA eingeflogen", brillierte standesgemäß mit dem "Fliegerlied".

Viele Mitmachaktionen ließen keine Langweile aufkommen und das Publikum klatschte, schunkelte und sang begeistert mit. Natürlich leistete auch Hirschaids Bürgermeister Klaus Homann (CSU) seinen Beitrag zum Programm. Dies tat er mit viel Charme und Ausdauer und freute sich wieder einmal über die süffisanten Beiträge zur Kommunalpolitik von Emil Feller und Julian Hammacher. Deren Ankündigung, dass es in Zukunft "einen zusätzlichen Feiertag für die Regnitzau gibt, da doch der Bürgermeister dort wohnt", quittierte das Publikum mit entsprechend viel Applaus. Ihre Analyse der Umfrage, was slowenischen und Hirschaider Schülern so gut an Hirschaid gefällt, war wohl einer der vielen Highlights des Nachmittags. Sicherlich genauso wie die Beiträge der Nachwuchsstars von der Theatergruppe Hirschaid. Gefallen hat dem Publikum genauso gut der schon traditionelle Beitrag der Trainergruppe, "die sich schließlich auch einmal zum Affen machen lassen sollten".

Beim großen Finale mit Konfettikanone, Süßigkeiten und der schon obligatorischen Polonaise alle Mitwirkenden durch die Halle dankte das Publikum mit langanhaltendem Beifall für die tolle Veranstaltung.