Der Mann, der am frühen Nachmittag den Feuerwehrposten umfahren und zu einer Werkstatt in der Mittelgrundstraße möchte, hat Pech. Die Werkstatt ist zerstört, hier tropft nur noch ein ausgebrannter Wagen auf der Hebebühne vor sich hin. Auch in die Mittelgrundstraße, eine Stichstraße, kommt er nicht. Rettungsfahrzeuge bestimmen die Szene. Der Familie, die in wenigen Minuten ihre gesamte Habe und ihr Heim verloren hat, soll es gut gehen. Körperlich, wie die Sanitäter auf Nachfrage erklären. Von den leichten Rauchgasverletzungen abgesehen.

Laut Kreisbrandinspektor (KBI) Friedrich Riemer sind 150 Rettungskräfte von 13 Feuerwehren nach der Alarmierung in den Priesendorfer Gemeindeteil gekommen. Riemer leitet den Einsatz. Unaufgeregt, routiniert, effizient. Für die Polizeiinspektion Bamberg-Land ist Markus Wirth das Pendent, also Einsatzleiter.