Grüner Markt glänzt in Gold

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Der Grüne Markt zieht als Einkaufsstraße mehr Passanten an als alle anderen Einkaufsstraßen in Städten vergleichbarer Größe.Stadtplanungsamt Bamberg
Der Grüne Markt zieht als Einkaufsstraße mehr Passanten an als alle anderen Einkaufsstraßen in Städten vergleichbarer Größe.Stadtplanungsamt Bamberg

Die Bamberger Fußgängerzone ist bundesweit Spitze bei den Städten unter 100 000 Einwohnern

Das ist eine Bestätigung für Bamberg als Einkaufsstadt: Bei der aktuellen Passantenfrequenz-Zählung des Immobilienberatungsunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL) gelang der Sprung auf Platz 1 in der Größenkategorie der Städte unter 100 000 Einwohnern. 2015 stand die Bamberger Fußgängerzone zuletzt auf dem Siegertreppchen beim Ranking der bestbesuchten Einkaufsstraßen Deutschlands, allerdings damals noch auf Platz 3.

JLL führt seit 1999 jährlich die umfangreichste Erhebung dieser Art durch und ermittelt die Passantenströme in den 174 wichtigsten deutschen Einkaufsstraßen. Die Zählung erfolgte bundesweit zeitgleich am Samstag, 14. April, zwischen 13 und 16 Uhr, gezählt wurde der Durchschnittswerte pro Stunde. "In der Kategorie unter 100 000 Einwohnern trumpft der Grüne Markt in Bamberg auf", heißt es in der Pressemitteilung des Immobilienberatungsunternehmens. Im Stundenmittel wurden hier 5552 Passanten gezählt. Dahinter folgt der Gießener Seltersweg (4470) Platz drei geht an die Aschaffenburger Herstallstraße (3505).


Die Zeichen der Zeit erkannt

"Bamberg ist eine Top-Einkaufsstadt und der Grüne Markt bei den Mittelstädten die Nummer 1 in ganz Deutschland - ein großartiger Erfolg!", freute sich Oberbürgermeister Andreas Starke. Dies sei das Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung vieler Beteiligter. So trage das Stadtmarketing durch seine Veranstaltungen und vielfältigen Werbeaktivitäten einen wichtigen Anteil dazu bei, dass die Bekanntheit Bambergs wächst und Besucher immer wieder gerne in die Stadt kommen.

In der Analyse von JLL Germany heißt es zur Situation der Einkaufsstraßen: "Die Gesamtzahlen belegen, dass das lange prognostizierte Aussterben der Innenstädte zumindest in den Groß- und Mittelstädten ausbleibt. Das liegt u.a. daran, dass viele Händler die Zeichen der Zeit erkannt haben."

Bambergs Wirtschaftsreferent Stefan Goller freut sich, dass in Bamberg die gezielten Aktivitäten der Wirtschaftsförderung und ihrer Kooperationspartner greifen, wie etwa die "Offensive Einzelhandel", die gemeinsam mit Stadtmarketing und der Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim durchgeführt wird. "Händlern werden dabei konkrete Empfehlungen gegeben, wie sie ihr Geschäft attraktiver und bekannter machen können", so Goller. Die Wirtschaftsförderung unterstützt die Gewerbetreibenden in der Innenstadt zum Beispiel auch mit regelmäßigen Beratungsterminen mit der IHK für Oberfranken Bayreuth und den Aktivsenioren Bayern.