Beim "Globalen Klimastreik" zogen am Freitag viele Menschen durch Bamberg. Mehrere Senioren äußerten sich gegenüber inFranken.de besorgt zu Klimakrise und Energiewende - sie betonten hierbei ihre Verantwortung den Jüngeren gegenüber.
Bamberg: "Globaler Klimastreik" fand am Freitag (23. September 2022) statt
Klimakrise, Energiequellen und ÖPNV im Fokus von Fridays for Future
Senioren äußern sich: "So kann es nicht weiter gehen"
Junge Frau: "Macht mir am meisten Angst, was man zurücklässt"
In Bamberg fand am Freitagnachmittag (23. September 2022) der elfte "Globale Klimastreik" statt. Themen waren unter anderem Klimakrise, Energiepolitik und öffentlicher Personennahverkehr. Die Massenveranstaltung zog dabei nicht nur Schüler*innen und andere junge Menschen an - auch viele Ältere fühlten sich motiviert. Vielen von ihnen ging es vor allem darum, "die Jungen nicht allein zu lassen".
Klima-Demo in Bamberg zeigt Sorgen der Älteren: "Ist ihre Welt, die wir kaputt gemacht haben"
Gegen 13.30 Uhr eröffnete Fridays For Future Bamberg am Bahnhof die Demonstration, zu der sich mehrere Hundert Menschen einfanden. "Wir gehen heute auf die Straße, weil wir sehen: Die Klimakrise passiert jetzt. Und gleichzeitig reichen die Bemühungen von Regierungen vor allem des globalen Nordens nicht aus, dieser Krise gerecht zu werden", sagte Aktivistin Lotta Fröhlich bei ihrer Eröffnungsrede.
Während sich die Menschenmenge auf der Luitpoldstraße in Richtung Innenstadt bewegte, zeigte sich ein berührendes Bild: Ein kleines Mädchen rollte einen großen aufblasbaren Erdball neben sich her, während eine ältere Frau daneben lief. Sie rief: "Ich bin hier, damit endlich die Energiewende in Gang kommt - und das schnell. Wir haben keine Zeit mehr." Auf ihrem Schild stand: "Ist der Mensch eine Fehlproduktion, die auf Zerstörung ausgelegt ist? Oder ein vernunftbegabtes Wesen?"
Eine 67-Jährige erklärte gegenüber inFranken.de die Gründe für ihre Teilnahmen an der Demo. "Eine Motivation ist, die Jungen nicht allein zu lassen. Es ist ihre Welt, die wir kaputt gemacht haben", sagte die Seniorin. "Meine zweite Motivation ist, dass bisher immer das Geld wichtiger war - und jetzt muss einfach mal die Erde wichtiger sein." Auch ein 61-jähriger Naturwissenschaftler äußerte sich: "Wenn man sich die Daten anschaut, ist es offensichtlich, dass eine dramatische Erwärmung des Planeten abläuft. Mit den entsprechenden Folgen. Das ist für viele Länder eine absolute Katastrophe. Da muss man was machen."
"Nach mir die Sintflut": 31-Jährige kritisiert ihre Generation - "macht mir am meisten Angst"
Auch ein 74-jähriger Vater suchte mit seiner 35-jährigen Tochter den Klimastreik auf: "So kann es nicht weitergehen. Es zeichnet sich alles schon ziemlich ab, wie es den Berg hinuntergeht", gab der Senior zu bedenken und verwies anschließend auf die Klimaschädlichkeit des Ukraine-Kriegs. Dieser sei jedoch ein Glücksfall in der Hinsicht, dass Deutschland sich nun von russischem Gas abwende und erneuerbare Energien stärker thematisiert würden.
"Ich bin hier, weil es eines der wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts sein wird, dass wir es schaffen, die Klimakatastrophe vielleicht noch so weit abzumildern, dass wir unseren Kindern und Kindeskindern noch eine lebenswerte Welt hinterlassen. Das ist die Hoffnung", führt ein weiterer Herr an.
Auch jüngere Generationen blicken auf ihre Verantwortung den Jüngeren gegenüber: "Es macht mir am meisten Angst, was man zurücklässt. Viele Leute denken nach dem Motto: 'Nach mir die Sintflut.' Das geht nicht", so eine 31-Jährige.
Da werden die Kinder und Jugendlichen von ihren Erzeugern zum demonstrieren geschickt. Am Montag werden die Kleinen dann wieder mit dem Auto zur Schule gebracht und wieder abgeholt. Wein saufen und Wasser predigen, irgendwie typisch in der heutigen Zeit.
Also, wenn da jetzt noch Omas und Opas mitlaufen und behaupten, sie hätten diese Welt mit kaputt gemacht, dann wird schon was dran sein. ICH fühle mich da nicht angesprochen, hatte mit 10 kein Handy zum daddeln und Spielchen machen, keinen PC im Zimmer - ach ja, ich hatte gar kein eigenes Zimmer als Kind - die Wohnung hatte nur 42 qm, ein Auto kauften meine Eltern erst, als ich 10 war und weil mein Bruder frisch gebackener Führerscheininhaber war. Die Welt wird jetzt in den Abgrund gefahren von diesen unfähigen Politikern rund um diesen Erdball, guckt nach Südamerika, wo die Regenwälder abgefackelt werden per Brandrodungen, woher kommen denn die verheerenden Waldbrändde in Spanien und Portugal, in Kalifornien ebenso; das ist doch meist Brandstiftung odert Unachtsamkeit - vor allem junger Leute mit der Sucht nach Abenteuer.
Hört auf, die ältere Bevölkerung zu beschimpfen und zu veräppeln. Tut selbst erstmal was, wie ichs schon öfters geschrieben habe. Schmeißt eure Handys in die Ecke, das Aufladen braucht Energie, lasst eure Motorroller stehen und fahrt mit dem Fahrrad, wie ihr es von anderen verlangt. Seid gerne aktiv, schaut aber auf eure Altersgenossen und -genossinnen.
Beschwert euch in Australien, in Indien, in Nordamerika, in China, die auf das Klima was pfeifen, weil es dort Kohle in rauhen Mengen gibt und damit Kraftwerke betrieben werden - und neue gebaut. Geht dort demonstrieren und nehmt Vati und Opa mit. Hier wurden AKW abgeschaltet, die CO2-frei Strom erzeugt haben. Die Krux mit der Entsorgung der Brennstäbe ist mir bewusst, aber ich frag mal, wo geht ihr denn mit den Sonnenkollektoren hin, wenn die mal alle wegen Abnutzung vom Dach müssen ?
Egon12
Dann schaut mal euere Mitschüler an, die mit dem großen Autpo direkt zur Schule gefahren werden
Da werden die Kinder und Jugendlichen von ihren Erzeugern zum demonstrieren geschickt. Am Montag werden die Kleinen dann wieder mit dem Auto zur Schule gebracht und wieder abgeholt. Wein saufen und Wasser predigen, irgendwie typisch in der heutigen Zeit.
Also, wenn da jetzt noch Omas und Opas mitlaufen und behaupten, sie hätten diese Welt mit kaputt gemacht, dann wird schon was dran sein. ICH fühle mich da nicht angesprochen, hatte mit 10 kein Handy zum daddeln und Spielchen machen, keinen PC im Zimmer - ach ja, ich hatte gar kein eigenes Zimmer als Kind - die Wohnung hatte nur 42 qm, ein Auto kauften meine Eltern erst, als ich 10 war und weil mein Bruder frisch gebackener Führerscheininhaber war. Die Welt wird jetzt in den Abgrund gefahren von diesen unfähigen Politikern rund um diesen Erdball, guckt nach Südamerika, wo die Regenwälder abgefackelt werden per Brandrodungen, woher kommen denn die verheerenden Waldbrändde in Spanien und Portugal, in Kalifornien ebenso; das ist doch meist Brandstiftung odert Unachtsamkeit - vor allem junger Leute mit der Sucht nach Abenteuer.
Hört auf, die ältere Bevölkerung zu beschimpfen und zu veräppeln. Tut selbst erstmal was, wie ichs schon öfters geschrieben habe. Schmeißt eure Handys in die Ecke, das Aufladen braucht Energie, lasst eure Motorroller stehen und fahrt mit dem Fahrrad, wie ihr es von anderen verlangt. Seid gerne aktiv, schaut aber auf eure Altersgenossen und -genossinnen.
Beschwert euch in Australien, in Indien, in Nordamerika, in China, die auf das Klima was pfeifen, weil es dort Kohle in rauhen Mengen gibt und damit Kraftwerke betrieben werden - und neue gebaut. Geht dort demonstrieren und nehmt Vati und Opa mit. Hier wurden AKW abgeschaltet, die CO2-frei Strom erzeugt haben. Die Krux mit der Entsorgung der Brennstäbe ist mir bewusst, aber ich frag mal, wo geht ihr denn mit den Sonnenkollektoren hin, wenn die mal alle wegen Abnutzung vom Dach müssen ?
Dann schaut mal euere Mitschüler an, die mit dem großen Autpo direkt zur Schule gefahren werden