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Sturmschäden: Windböen zwischen 90 und 100 km/h fegen über Bamberg


Autor: Redaktion

Bamberg, Freitag, 31. Juli 2026

Ein heftiges Gewitter mit Windböen von knapp 100 km/h ist über Bamberg gefegt. Die Aufräumarbeiten laufen. Die Stadtverwaltung zählt auf, wo es in Bamberg bei Stürmen besonders gefährlich ist.
Heftige Sturmböen sorgten am Donnerstag (30. Juli 2026) für Schäden in Bamberg.


Ein starkes Sommergewitter mit Windböen mit einer Geschwindigkeit von fast 100 km/h ist am späten Donnerstagnachmittag (30. Juli 2026) über weite Teile Bambergs gezogen. Die Sturmböen richteten an mehreren Stellen Schäden an. Auch in Kulmbach hinterließ das Unwetter teils heftige Spuren. In Bamberg rückte die Feuerwehr zu mehreren Einsätzen aus. Auch städtische Gärtner und Baumpfleger waren bis zum Freitag im Dauereinsatz. Sie kontrollierten Baumbestände und beseitigten Gefahrenstellen.

Im Hain brachen nach Angaben der Stadt mehrere große Äste an Bäumen ab. Entsprechende Schäden gab es nahe der Tennishalle, am Hutanger, am Philosophenweg, an der Bayerleinswiese und im Heinrichspark. Auch in der Coburger Straße knickte der Sturm mehrere Äste an einem Baum ab. Die Gefahren seien mittlerweile beseitigt, meldet die Stadt. Der Holzbruch werde kommende Woche abtransportiert.

30.000 Bäume in Bamberg können bei Sturm zur Gefahr werden

Besonders betroffen war nach Angaben der Stadtverwaltung auch der Friedhof in Gaustadt. Dort führten mehrere Astabbrüche an wertvollen Habitat-Eichen zu Schäden an der Aussegnungshalle. Die Gefahrenstellen seien umgehend gesichert worden. Beerdigungen können wie geplant stattfinden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bamberg Service sind am Freitag noch im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um weitere Schäden aufzunehmen und abzuarbeiten.

Nach Angaben der Stadtverwaltung gibt es in ganz Bamberg rund 30.000 Bäume, die regelmäßig von Spezialisten unter die Lupe genommen werden. Nach Stürmen würden zusätzliche Kontrollen im gesamten Baumbestand durchgeführt, um die Sicherheit von Straßen und Fußwegen zu gewährleisten. Doch ab Windstärke 8 (62 bis 74 km/h) könnten selbst bei regelmäßig kontrollierten Bäumen Äste abbrechen oder gar ganze Bäume umknicken. 

Die Stadtverwaltung bittet Bürger daher, bei Stürmen und Gewittern Grünanlagen mit Baumbestand zu meiden. Gefahr herrsche dann insbesondere im Hain, an Uferwegen, im Volkspark sowie auf städtischen Friedhöfen. Generell sollten sich Menschen bei stürmischen Wetterlagen nicht im Bereich von Bäumen aufhalten, warnt die Stadt.