Schlimmes Unglück im Kreis Bamberg verhindert: "Riesengroßes Lob" für Busfahrer
Autor: Ralf Welz
Hirschaid, Donnerstag, 22. Oktober 2026
Ein Bus mit 31 Kindern geriet in Hirschaid in Brand. Dass es nicht zur Katastrophe kam, verdankt man auch dem Fahrer. "Ohne sein schnelles Handeln hätte alles noch viel schlimmer ausgehen können", erklärt die Busfirma.
Update vom 22.10.2026: "Blitzschnell und besonnen“ – Dank an Fahrer nach Busbrand in Hirschaid
Nach dem Brand eines Schulbusses in Hirschaid hat sich der Fahrer mit einem Dankesschreiben an die Öffentlichkeit gewandt. Er bedankte sich bei Feuerwehren, Polizei, Rettungskräften und Anwohnern, lobte aber vor allem seine Schülerinnen und Schüler: Ihr schnelles und besonnenes Verhalten sei der Grund gewesen, dass niemand verletzt worden sei. Mittlerweile hat sich auch das betroffene Busunternehmen zu dem Vorfall geäußert. Man sei "vor allem erleichtert und unendlich dankbar", dass niemandem etwas passiert sei.
Ohne den schnellen, beherzten und professionellen Einsatz aller Beteiligten wäre man "möglicherweise einer großen Katastrophe nicht entkommen". Das Unternehmen dankt der Feuerwehr Hirschaid, der Feuerwehr Köttmansdorf, der Feuerwehr Sassanfahrt, der Polizeiinspektion Bamberg-Land, allen Notärzten und Sanitätern sowie der Firma Barth für das schnelle Eingreifen und die hervorragende Zusammenarbeit. Kreisbrandmeister Tobias Dütsch gilt ein herzlicher Dank für seinen Einsatz. Außerdem bedankt sich der Busbetrieb bei der Grund- und Mittelschule Hirschaid für die Betreuungsstelle sowie für Unterstützung und Fürsorge in dieser außergewöhnlichen Situation.
"Ein großes Lob gilt natürlich auch unseren Kindern, die diese schwierige Situation so gut gemeistert haben", erklärt die Busfirma in ihrer Stellungnahme, die die Marktgemeinde Hirschaid im Netz veröffentlicht hat. Ein "riesengroßes Lob" richteten die Verantwortlichen darin an ihren Busfahrer, der "blitzschnell und besonnen" reagiert und die Lage mit "unglaublicher Ruhe und Professionalität" gemeistert habe. Ohne sein schnelles Handeln, so das Unternehmen, "hätte alles noch viel schlimmer ausgehen können".
Das Omnibusunternehmen versichert, dass seine Busse regelmäßig in der hauseigenen Meisterwerkstatt geprüft würden. Man lege größten Wert darauf, dass alle Reisegäste und Schulkinder sicher ans Ziel kommen. "Leider lässt sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nicht jedes Risiko ausschließen." In ihrem Statement zeigen sich die Verantwortlichen dankbar für die vielen engagierten und hilfsbereiten Menschen in der Region, die in solchen Situationen sofort zur Stelle seien. Den Einsatzkräften, Helfern und Unterstützern bringt das Unternehmen seine besondere Wertschätzung entgegen. "Euer Einsatz ist unbezahlbar."
Ursprüngliche Meldung vom 20.10.2026: "Waren alle Helden" - Busfahrer im Kreis Bamberg dankt Kindern nach Flammen-Inferno
Der Vorfall sorgte über die Grenzen der Region hinaus für Schlagzeilen: In Hirschaid im Landkreis Bamberg brannte am vergangenen Freitagmorgen (16. Oktober 2026) ein Linienbus vollständig aus – mit an Bord: 31 Schülern der örtlichen Grund- und Mittelschule. Die Kinder hatten Rauchgeruch bemerkt und informierten daraufhin den Fahrer, der den Bus sofort anhielt. Alle verließen das Fahrzeug rechtzeitig, kurz darauf stand es in Vollbrand.
Der Busfahrer und die Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Wenige Tage nach dem nervenaufreibenden Ereignis wendet sich der Fahrer des völlig zerstörten Busses an die Öffentlichkeit. In einem emotionalen Statement bedankt er sich bei Feuerwehren, Polizei, Rettungskräften und Anwohnern. Vor allem lobt er aber die betroffenen Schüler für ihr schnelles und besonnenes Verhalten. Ihnen sei es zu verdanken, dass niemand verletzt worden sei.
Hirschaid: Bus mit 31 Schülern an Bord beginnt zu brennen – Fahrer lobt besonnenes Handeln
Der 64 Jahre alte Fahrer des Schulbusses hat sich über den Markt Hirschaid an die Bevölkerung gewandt. Er zieht darin Bilanz über jenen im Gedächtnis bleibenden Tag. Wie die meisten wüssten, sei die Marktgemeinde "nur knapp einer Katastrophe" entgangen. Es sei "Glück im Unglück" gewesen, dass der Schulbus nur wenige Meter vor dem Ortseingang gebrannt habe. "Nicht auszudenken, wenn es im Ort passiert wäre", gibt der 64-Jährige zu bedenken. "Durch das schnelle Eintreffen der Hilfs- und Rettungskräfte konnte Schlimmeres verhindert werden."