Geisterfahrerin gefährdet Autofahrer in Oberfranken - kilometerlange Irrfahrt

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Geisterfahrerin bei Hirschaid gestoppt - nach kilometerlanger Irrfahrt
Die verwirrt wirkende Frau muss sich nach ihrer Geisterfahrt in Oberfranken nun strafrechtlich behaupten.
Geisterfahrerin bei Hirschaid gestoppt - nach kilometerlanger Irrfahrt
Ki-generiertes Symbolbild/Imagen

Eine 64-jährige Autofahrerin fuhr auf der A73 zwischen zwei oberfränkischen Landkreisen in die falsche Richtung. Gegen sie hat die Polizei ein Strafverfahren eingeleitet.

Am Montag (16. März 2026) gingen gegen 22 Uhr die ersten Meldungen von Verkehrsteilnehmern bei der Polizei ein, dass ein Fahrzeug auf Höhe von Forchheim auf der Südfahrbahn in Richtung Norden unterwegs sei. Mehrere Polizeistreifen versuchten, die Falschfahrerin zu stoppen. Die Polizei konnte die Frau schließlich auf Höhe von Hirschaid mit ihrem Fiat von der Autobahn bringen.

Trotz der längeren Irrfahrt kam es glücklicherweise zu keinen Unfällen, informiert die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg. In einem Fall wäre es jedoch beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto gekommen.

Da die 64-Jährige einen verwirrten Eindruck machte, musste sie ihr Auto vor Ort stehen lassen. Gegen die Frau wurde wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs ein Strafverfahren eingeleitet. Ihr Verhalten wurde außerdem an die zuständige Führerscheinstelle gemeldet. Wer bei der Falschfahrt der Frau gefährdet wurde, kann sich unter der Telefonnummer 0951/9129-510 bei der Verkehrspolizei Bamberg melden.

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