Das 50-jähriges Bestehen der Blaskapelle Hohenpölz begann am Freitag mit dem Partyabend mit den "Dirndlknackern". Diese Halbe-Jahrhundert-Feier war verbunden mit einem Kreismusikfest des Kreisverbandes Bamberg.

Zudem erinnerte das Fest auch an 110 Jahre Blasmusik in den Ortschaften Hohenpölz und Laibarös. Aus diesem Anlass hatte der Verein ein buntes und vielseitiges Programm zusammengestellt. Schirmherrin war Staatssekretärin Melanie Huml (CSU).



Ein musikalischer Glanzpunkt war die große Serenade am Samstag im Festzelt. Mitwirkende waren die Blaskapelle Hohenpölz unter der Leitung von Daniel Dippold, der Musikverein Gundelsheim (Josef Gentil), der Musikverein Stadt Hallstadt (Klaus Hittinger), der Musikverein Zapfendorf (Daniel Dippold) und die Weismainer Blasmusik (Reiner Spindler). Annähernd 200 Aktive boten gemeinsam Blasmusik der Extraklasse. Jeder der fünf Dirigenten hatte mal die Leitung dieses großen Klangkörpers

Bunter Festzug
Vorsitzender Markus Schug von der Blaskapelle Hohenpölz bedauerte, dass wegen den Regenschauern das Open Air nicht stattfinden konnte. Ortssprecher Rudi Herbst führte durch das Programm.

Der Sonntag begann mit einem festlichen Gottesdienst im Festzelt, den Pfarrer Michael Herrmann zelebrierte. Im Anschluss spielte der Musikverein Zapfendorf beim Frühschoppen auf.

Am Nachmittag folgte ein farbenprächtiger und klingender Festzug und ein Gemeinschaftschor der Gastkapellen und -orchester. Im Festzelt kamen bei den Klängen des Jugendblasorchesters Pödeldorf und der Pünzentaler Musikanten alle Musikbegeisterte auf ihre Kosten. Für die musikalische Umrahmung im Anschluss sorgte der Musikverein Zapfendorf.