Die Bamberger Symphoniker sind in der Kategorie „Professionelles Musizieren“ mit dem Bayerischen Staatspreis für Musik 2020 ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Andreas Starke sieht in dem Preis den gerechten Lohn für die „herausragenden künstlerischen Leistungen“. „Die Bamberger Symphoniker sind seit Jahrzehnten das kulturelle Aushängeschild der Stadt Bamberg mit großer internationaler Strahlkraft“, so Starke. Das teilt die Stadt Bamberg mit.

Kunstminister Bernd Sibler verlieh am 13. Juli in feierlichem Rahmen in Gasteig insgesamt fünf Bayerische Staatspreise für Musik und zehn Medaillen für herausragende Verdienste um die Laienmusik. Beide Auszeichnungen werden alle zwei Jahre vergeben, den geehrten Preisträger:innen wurden sie bereits im vergangenen Jahr zuerkannt. Aufgrund der Pandemie musste der Festakt jedoch auf dieses Jahr verschoben werden.

„Wir durften uns ja bereits im vergangenen Jahr über die Ankündigung freuen, dass wir den Staatspreis für Musik erhalten werden. Jetzt sind wir umso glücklicher, den Preis nun überreicht zu bekommen. Die Porzellan-Putte erhält bei uns einen besonderen Platz, denn wir sind uns der Ehre und des deutschlandweiten Prestiges dieses Preises sehr bewusst. Wir freuen uns einfach riesig über diese Auszeichnung!“, so Intendant Marcus Rudolf Axt.

Die Bamberger Symphoniker trugen mit der Aufführung von Mozarts Ouvertüre zu „Don Giovanni“ und Dudas Matkalla (On the Way) zur feierlichen Ausgestaltung der Preisverleihung in Gasteig bei. Die Laudatio hielt Dr. Eva Gesine Baur, Kulturhistorikerin und Schriftstellerin aus München, die den Bamberger Symphonikern seit vielen Jahren eng verbunden ist. Im Herbst 2021 erscheint im accentus Verlag ihr Hörbuch „Böhmen liegt in uns“ zur aufregenden Geschichte des Orchesters.

Bayerischer Musikpreis

Der Bayerische Musikpreis wird vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst verliehen und umfasst alle Sparten der Musik, vom Profibereich bis zur Laienmusik. Eine hochrangig besetzte Expertenjury unter dem Vorsitz des Münchner Dirigenten Alexander Liebreich, Chefdirigent und Künstlerischer Direktor des Rundfunk-Sinfonieorchesters Prag, schlägt eine Auswahl an geeigneten Kandidat:innen vor. Der Preis kann sowohl an Einzelpersönlichkeiten als auch an Musikensembles vergeben werden, die sich durch herausragende Leistungen oder innovative Konzepte in besonderer Weise um die Musik, das Singen und Musizieren in Bayern verdient gemacht haben.