Bamberger Gymnasien: Alle Kinder erhalten Platz
Autor: Redaktion
Bamberg, Dienstag, 19. Mai 2026
Bamberg schafft es: Jedes Kind, das ans Gymnasium möchte, bekommt im kommenden Schuljahr seinen Platz. Die hohe Nachfrage war eine Herausforderung.
Die Einschreibewoche an den Bamberger Gymnasien ist abgeschlossen: Insgesamt wurden 808 Schülerinnen und Schüler an den sieben Gymnasien in Stadt und Landkreis angemeldet. Die gute Nachricht für Familien: Allen Kindern wurde ein Platz an einem Bamberger Gymnasium angeboten.
Die Nachfrage nach den Schulplätzen war erneut hoch. Die sieben Bamberger Gymnasien bieten schließlich ein breites Spektrum an Profilen und Ausbildungsrichtungen - von sprachlichen und musischen Schwerpunkten bis hin zu Gymnasien mit mehreren Ausbildungsrichtungen. Aufgrund der hohen Nachfrage mussten einzelne Anmeldungen zwischen den Schulen abgestimmt werden. Dank der engen Zusammenarbeit aller Gymnasien wurde jedoch für jedes Kind eine Lösung gefunden.
Möglich wurde dies durch eine intensive und enge Absprache der Schulleitungen. Markus Knebel, aktuell Sprecher der Bamberger Gymnasien und Leiter des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums, betont: "Die hohe Nachfrage kam nicht überraschend. Deshalb haben sich die Gymnasien frühzeitig koordiniert und gemeinsam darauf hingearbeitet, allen Kindern einen Platz an einem Gymnasium in Bamberg zu ermöglichen."
Es bleibt Handlungsbedarf
Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier, derzeit Vorsitzender des Zweckverbands Gymnasium, dankt dem Engagement der Schulleitungen: "Ich freue mich, dass wir allen Schülerinnen und Schülern einen Platz anbieten können und kein Kind abgewiesen werden muss."
Trotzdem bleibe es ein wichtiger Arbeitsauftrag für den Zweckverband, die Gymnasiallandschaft weiterzuentwickeln. Großer Beliebtheit erfreute sich in diesem Jahr wieder das Eichendorff-Gymnasium. Die städtische Schule verzeichnete diesmal fast doppelt so viele Anmeldungen wie Plätze vorhanden sind. Deshalb konnte hier nicht jeder Erstwunsch, was die Wahl des Gymnasiums angeht, erfüllt werden.
"Natürlich freuen wir uns über so viel Zulauf, haben jedoch großes Verständnis über Enttäuschung, wenn nicht alle Erstwünsche erfüllt werden können", so der Oberbürgermeister. Gemeinsam mit dem Landkreis werde genau analysiert werden, welche Maßnahmen der Zweckverband in Zukunft treffen kann, um den Schülerentwicklungen weiterhin gerecht zu werden.
Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.