Sie gehören zum morgendlichen Stadtbild und helfen dabei, dass die Kleinen gut durch den Verkehr kommen: Bambergs Schulweghelferinnen und Schulweghelfer. Mit auffallend gelber Schutzkleidung stehen sie in der Nähe von Schulen und an vielbegangenen Schulwegen an den Stellen, die für Grundschülerinnen und Grundschüler oft sehr schwer zu bewältigen sind.

Besonders für die Kinder der 1. und 2. Klassen ist der Schulweg eine Herausforderung. Denn entwicklungsbedingt fallen Ihnen manche Dinge noch schwer.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Geschwindigkeit und Entfernung von Fahrzeugen einschätzen
  • von der Seite kommende Fahrzeuge wahrnehmen (eingeschränktes Blickfeld)
  • über parkende Fahrzeuge hinwegschauen
  • aus vielen Umweltreizen die gefährlichen herausfiltern

 Hinzu kommt, dass die Reaktionszeit von jüngeren Kindern bedeutend länger ist und sie keine oder sehr wenig Erfahrungen haben, um den Verkehr angemessen zu beurteilen.

Aus diesen Gründen suchen die Verkehrserzieher der Bamberger Polizei gemeinsam mit der Stadt Bamberg Erwachsene jeden Alters, die sich für das Amt des Schulweghelfers/der Schulweghelferin zur Verfügung stellen.

Für folgende Standorte besteht aktuell besonderer Bedarf:

  • Würzburger Straße, Ecke Stephansberg
  • Schulbushelfer:innen an der Haltestelle König-Konrad-Straße
  • Troppauplatz: Ampel bei Bäckerei Loskarn
  • Trimbergschule: Münchner Ring bei Aldi und bei Forchheimer Straße
  • Karmelitenkirche/Kaulberg
     

„Ich bedanke mich bei allen ehrenamtlich Engagierten, die den Schülerinnen und Schülern teilweise schon seit vielen Jahren sicher über die Straße helfen“, so Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke. Gleichzeitig startet er einen Aufruf hinsichtlich der Standorte, bei denen noch Verstärkung gebraucht wird. „Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei den Verkehrserziehern der Polizei.“

Wer mitmachen möchte, bekommt eine circa 90-minütige theoretische und praktische Schulung durch die Polizei. Alle Schulweghelferinnen und Schulweghelfer erhalten einen Arbeitsvertrag bei der Stadt Bamberg, es besteht ein Versicherungsschutz. Zudem gibt es eine Aufwandsentschädigung von 9,50 Euro je volle geleistete Stunde und die Ausrüstung wird gestellt.

Interessierte wenden sich an die den Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt (siehe Infokasten). Dort kann man sich auch unverbindlich über die Tätigkeit beraten lassen.

Die Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt, Franz Werner und Klaus Fuß, sind erreichbar per Telefon unter der Nummer 0951/9129-232. Oder per E-Mail: franz.werner@polizei.bayern.de und klaus.fuss@polizei.bayern.de. 

Bitte scheuen Sie sich nicht, auch eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen, da die beiden häufig außer Haus sind.