• Omikron-Variante Auslöser für immer mehr Corona-Infektionen 
  • Auswirkungen auf Schulen und Kitas im Raum Bamberg: Über 1.000 Personen in Quarantäne
  • Testpflicht für Schüler*innen: Eltern von "Schulschwänzer*innen" droht Bußgeld

Die Omikron-Variante sorgt für immer mehr Corona-Infizierte. Auch an Schulen und Kitas in und um Bamberg macht sich das bemerkbar. 851 Kontaktpersonen und mehr als 250 Infizierte waren Ende letzter Woche (21. Januar 2022) in Quarantäne, erklärt Frank Förtsch, Sprecher des Landratsamts Bamberg, inFranken.de.

Bamberg: Corona-Fälle sorgen vereinzelt für Schließung von Schulklassen

23 Kindertagesstätten mit 395 Kontaktpersonen sowie 170 Schulklassen mit 252 Neuinfektionen aus Stadt und Landkreis Bamberg seien demnach bei der letzten Datenerhebung von Corona-Infektionen betroffen gewesen. Die infizierten Schüler*innen und Lehrkräfte hätten demnach 456 weitere Kontaktpersonen gehabt. "Vereinzelt" seien bereits ganze Schulklassen geschlossen worden, so Förtsch. Bisher seien - nach seinen Informationen - aber keine Klassen zum Online-Unterricht zurückgekehrt.

Insgesamt seien in der vergangenen Woche 1811 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Da alle Infizierten vom zuständigen Gesundheitsamt benachrichtigt werden müssen, werde mittlerweile ein Teil von ihnen nicht mehr telefonisch, sondern schriftlich über ihre Infektion sowie die Quarantäne-Maßnahmen informiert.

Damit Schüler*innen am mittlerweile wieder verpflichtenden Präsenzunterricht teilnehmen dürfen, müssen sie sich regelmäßig testen lassen. Weigern sich Eltern deshalb, ihre Kinder zur Schule zu schicken, gelten diese als "Schulschwänzer*innen", da sie ohne triftigen Grund dem Unterricht fernbleiben.

Den Eltern droht dann ein Bußgeld von 10 Euro pro Fehltag und pro Elternteil. Aktuell laufen in Stadt und Landkreis noch keine Bußgeldverfahren, so Förtsch. Allerdings fänden bereits in 31 Fällen Anhörungen dazu statt.