Bamberg: Kinder bauen im Schulgarten Gemüse an - Gartenfest wird zum Gaumenschmaus

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Die kleinen Gärtnerinnen der Offenen Ganztagsschule an der Trimbergschule zeigen ihren blühenden Schulgarten.
Bamberg: Kinder bauen im Schulgarten Gemüse an - Nachhaltiges Projekt blüht auf
Pressestelle Bamberg, Sebastian Martin

Die Trimbergschule in Bamberg feierte Gartenfest. Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigens angebauten Gemüsesorten probieren.

Schon seit 2018 arbeiten die Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche gemeinsam mit Carola Reinwald, Gartenpädagogin beim Bund Naturschutz, im Schulgarten auf dem Gelände der Versuchsanstalt der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), wie die Stadt Bamberg berichtet.

Es sei eine kleine paradiesische Idylle, die sich auf dem Gelände der LWG an der Galgenfuhr auftut. Alles grünt und blüht derzeit, zwischen Zucchini, Tomaten und Ringelblumen höre man fröhliches Kinderlachen. Über 30 Schülerinnen und Schüler der Trimbergschule feierten laut Stadt mit beim langersehnten Gartenfest der Offenen Ganztagsschule Halli Galli.

Beim Picknick im Schatten gebe es Gemüse aus dem eigenen Anbau. „Ich freue mich, dass Ihr so viel Lust habt, in der Erde zu graben und zu probieren“, sagt Carola Reinwald zu den vielen fleißigen Kindern. Die Gärtnerin und Sozialpädagogin betreut die Ackerwerkstätten des Bund Naturschutz bei der Trimbergschule. Sie gehe jeden Dienstag bei Wind und Wetter mit einer Gruppe aus acht Schülerinnen und Schülern der zweiten, aber zum Teil auch ersten Klasse, in den Schulgarten.

Seit 2018 lernten die Kinder auf dem Gelände der Gartenbauversuchsanstalt von der Aussaat bis zur Ernte alles rund um den Gemüseanbau. Sie könnten Beeren und andere Früchte naschen und ihre eigenen Ideen einbringen. Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (Grüne) lasse sich beim Gartenfest die üppig bewachsenen Beete von den Kindern zeigen. Er zeigte sich demnach beeindruckt davon, wie viel die kleinen Gärtnerinnen und Gärtner schon gelernt haben.

Der Schulgarten komme durch die Kooperation mit dem Bund Naturschutz und der LWG zustande. Er werde finanziell aus dem Programm „Intensivierung der Umweltbildung“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.