In der letzten Woche (7. bis 13. Februar) stellte sich der "Biber-Beauftragte" der Stadt Bamberg, Jürgen Vollmer, den Mitgliedern des Mobilitätssenats vor. Seit 2017 berät Jürgen Vollmer die Bürgerinnen und Bürger zu Konflikten zwischen Biber und Menschen.
Der streng geschützte Biber ist in weiten Teilen Bayerns wieder heimisch geworden – auch in Bamberg. Dieser Erfolg habe jedoch auch seine Schattenseiten. In manchen Lebensräumen kämen Biber mit ihren Aktivtäten der menschlichen Landnutzung in die Quere und können auch Schäden und Konflikte verursachen.
Für solche Fälle gebe es in der Stadt Bamberg einen "Biber-Beauftragten". Seit 2017 stehe Jürgen Vollmer "den Bürgerinnen und Bürger mit Rat und Tat zur Seite". Wie die Stadt Bamberg berichtet, informierten sich in der letzten Woche die Mitglieder des Mobilitätssenats über seinen Aufgabenbereich.
Zuständig für den Artenschutz seien die Unteren Naturschutzbehörden an den Landratsämtern und den kreisfreien Städten. In der Stadt Bamberg sei diese im Klima- und Umweltamt angesiedelt. Der Biber ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Die Behörde werde bei der Beratung von Betroffenen vor Ort und der Umsetzung von Maßnahmen, wie etwa den Schutz von Bäumen, von ehrenamtlich tätigen Biberberatern unterstützt.
Bereits im Jahr 2013 habe sich Herr Vollmer bei der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege zum Biberberater ausbilden lassen. Seit 1. Februar 2017 sei er der offizielle Biber-Beauftragte der Stadt Bamberg. Er sei Ansprechpartner für auftretenden Konflikte zwischen Mensch und Biber. Zu seinen Aufgaben gehöre es unter anderem, in Konfliktbereichen über Gefahrenquellen, Schadensbilder, Abhilfemaßnahmen sowie Fördermöglichkeiten zu informieren. Ferner unterstütze er die Untere Naturschutzbehörde durch die Bereitstellung von Daten und Bestandsermittlungen. Als Biberbeauftragter habe er sogar Zutrittsrecht zu fremden Grundstücken.
Rat und Hilfe suchende Bürgerinnen und Bürger wenden sich an die Untere Naturschutzbehörde bei der Stadt Bamberg: Tel.: 0951/87-1706, E-Mail: umwelt@stadt.bamberg.de. Diese stelle den Kontakt zum Biber-Beauftragten her.
der experte macht sich so wie es aussieht unbeliebt.