Das Kinderhaus in Bamberg ist als zweigeteiltes Gebäude geplant. In dem Kindergarten mit zwei Gruppen und der Kindertagesstätte ist Platz für 62 Kinder vorgesehen. Von den 16 Wohnungen werden zwölf verkauft, die übrigen vier Wohnungen sollen an Angestellte des Kinderhauses vermietet werden.

Grün werde der vorherrschende Farbton des Areals sein. Die Dachlandschaften werden begrünt und mit Photovoltaik ausgestattet, die Baumreihe im Süden soll erhalten bleiben. Geplant sind fünf Stellplätze, vier für Car Sharing-Fahrzeuge und ein Behindertenparkplatz. Ausgewiesen werde darüber hinaus eine "überdurchschnittlich große Anzahl an Fahrradabstellplätzen". Die Bauzeit ist auf zwei Jahre geplant.Träger des Kinderhauses wird die Kirchenstiftung St. Josef sein, die bereits den benachbarten Kindergarten betreibt. Das teilt die Stadt Bamberg mit.

Für Eltern, die ihre Kinder bringen und abholen, werde Parkraum zur Verfügung stehen. Studenten, die das Areal gegenwärtig als Parkplatz nutzen, sollen die Erba-Tiefgarage in Anspruch zu nehmen, die für diese Gruppe mit Vergünstigungen locke. In Planung ist Parkfläche in der Frankenwaldstraße. Über deren Größe muss der Stadtrat noch befinden. Bürgermeister Glüsenkamp (Grüne) sagte zu, während der Bauzeit dafür Sorge zu tragen, dass Baufahrzeuge nicht zu flott in den Ochsenanger fahren.

Offen ist die Frage, wo die Gaustadter Kirchweih künftig ihre Heimat finden wird. Daniela Reinfelder vom Bürgerverein Gaustadt erklärte, dass der Bürgerverein Verständnis für das Bauvorhaben habe, da die Nachfrage nach Plätzen in Kindertagesstätten groß sei. Sie habe auch gewusst, dass das Areal nie als Parkraum gedacht war, sondern lange einer Zimmerei als Lagerfläche diente.