Auf der A3 bei Schlüsselfeld ist es am Montag zu einem Autorennen gekommen. Mehrere Fahrer rasten und drängelten. Schließlich konnten sie am Autobahnkreuz Nürnberg/Fürth gestoppt werden.
Am Montag waren laut Bericht der Verkehrspolizei Erlangen drei Autos auf der A3 in Richtung Nürnberg unterwegs.
Laut Polizei haben die drei Fahrer zwischen 34 und 41 Jahren wohl ein Rennen auf der Autobahn veranstaltet. Auf die drei Fahrer kommen nun mehrere Anzeigen zu.
Rennen auf der A3: Auch Drogen waren im Spiel
Gegen 17.35 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass sich drei Autos auf der A3 befinden und alle Fahrstreifen sowie die Standspur der A3 zwischen Geiselwind und Schlüsselfeld als Rennstrecke nutzten. Dabei nötigten sie wohl auch weitere Verkehrsteilnehmer. Der Polizei gelang es, die Autos auf Höhe des Autobahnkreuzes Fürth/Erlangen zu stoppen. Die drei Fahrer wurden kontrolliert.
Dabei stellten die Beamten fest, dass an den hochmotorisierten Autos "nicht zulässige Veränderungen" vorgenommen worden waren, darunter etwa abgedunkelte und nur schwer erkennbare Kennzeichen. Die Originalkennzeichen lagen im Kofferraum. Durch die besondere Art der Anbringung konnten diese schnell und ohne Werkzeug gewechselt werden, so die Polizei in ihrem Bericht.
In einem der Fahrzeuge wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden. Beim Fahrer wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt und auch ein Vortest war positiv auf Drogenkonsum. Die Führerscheine der drei wurden sichergestellt und "Sicherheitsleistungen im vierstelligen Bereich einbehalten". Gegen die Fahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen der Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Nötigung, Kennzeichenmissbrauch und anderer Delikte eingeleitet.
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Himmel noch mal - muss das denn fast täglich sein? Soviele Deppen kanns doch kaum geben und trotz der beeinträchtigten Gehirnleistung sind anscheinend Einkunftsquellen vorhanden, mit denen man sich die "hochmotorisierten" Autos leisten kann. Und vor allem kann sich keiner darauf hinausreden, dass man beim Fahrspaß sich nur eben einmal hat hinreissen lassen und man das natürlich sonst nie tun würde. Wenn man schon extra Kennzeichen anbringt, dass man es nur schwer oder gar nicht erkennen kann, dann ist das eine geplante Straftat bei der man Tote und Verletzte in Kauf nimmt und gute Chancen hat, unerkannt zu entkommen. Und ich verstehe nicht, weshalb die Fahrzeuge nicht eingezogen wurden. Und wieso durften die trotz eingezogener Führerscheine weiterfahren?
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Führerschein und Auto weg für lange Zeit... und dann erst mal zur MPU

oder gleich mal ein paar Wochen wegsperren, oder Sozialstunden
Sehr präzise war der Polizeibericht wohl nicht?
Ich halte es jedenfalls für unwahrschenlich, dass die Polizisten, soeben "führerscheinbefreite" Spassvögel, sich anschliessend wieder ans Lenkrad ihrer Autos begeben lassen.
Und fröhlich weiterfahren?
Nur, sollte das halt auch so ungefähr irgendwo zu lesen sein.
So kann mans halt nicht so richtig glauben ob die Redaktion da nochmal nachfragt?