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Aktion in Bamberg: Gibson-Gitarre bringt gutem Zweck über 2000 Euro


Autor: Redaktion

Bamberg, Dienstag, 25. August 2026

Eine Gibson-Gitarre wurde beim Jazzfestival Bamberg versteigert. Der Erlös unterstützt den Förderverein Hand in Hand.
v.l.n.r. Klaus Stieringer, Hans Thomann, Andrè Faika, Michael Ehlers, Nick Gallenz, Silas Faika.


Ein besonderes Instrument, zwei langjährige Partner des Festivals und ein gemeinsames Ziel: Beim diesjährigen Sparda-Bank Blues- & Jazzfestival Bamberg wurde eine von Hans Thomann, CEO des Musikhauses Thomann, persönlich zur Verfügung gestellte Gibson-Gitarre für den guten Zweck versteigert.

Den Zuschlag erhielt André Faika, Geschäftsführer des Bamberger Unternehmens ProWert. Insgesamt konnte das Stadtmarketing Bamberg aus der Versteigerung 2.500 Euro an den Förderverein "Hand in Hand" der Lebenshilfe Bamberg übergeben. Die Idee hinter der Aktion war ebenso einfach wie wirkungsvoll: Ein besonderes Instrument aus der Welt der Musik sollte über das Festival hinaus etwas bewegen. Hans Thomann stellte dafür persönlich eine Gibson zur Verfügung. Während des Festivals konnten Besucher und Unterstützer auf die Gitarre bieten. Am Ende setzte sich André Faika mit seinem Gebot durch.

Bei der Übergabe kamen nun noch einmal die Beteiligten der Aktion zusammen: Hans Thomann, André und Silas Faika, Festival-Chefmoderator Michael Ehlers sowie Festivalgründer und Citymanager Klaus Stieringer. "Diese Gitarre erzählt jetzt eine Geschichte, die weit über ihren materiellen Wert hinausgeht", erklärt Klaus Stieringer. "Hans Thomann hat mit seiner Spende den Ausgangspunkt gesetzt, André Faika hat mit seinem Gebot daraus eine konkrete Hilfe gemacht. Dass zwei langjährige Partner unseres Festivals gemeinsam eine solche Aktion ermöglichen, zeigt, was entstehen kann, wenn Kultur, Wirtschaft und gesellschaftliche Verantwortung zusammenkommen."

Langjährige Partner des Festivals

Sowohl Thomann als auch ProWert sind dem Sparda-Bank Blues- & Jazzfestival seit vielen Jahren verbunden. Das Musikhaus Thomann aus Treppendorf gehört weltweit zu den bekanntesten Unternehmen der Musikbranche und unterstützt die musikalische Arbeit rund um das Festival immer wieder auch mit besonderen Aktionen. Auch ProWert begleitet das Festival seit Jahren als engagierter Partner. Das Unternehmen unterstützt damit bewusst ein Kulturereignis, das weit über Bamberg hinaus ausstrahlt und gleichzeitig für alle Menschen frei zugänglich bleibt.

André Faika betont: "Wir unterstützen dieses Festival seit vielen Jahren aus Überzeugung. Es bringt Menschen unterschiedlichster Generationen und Hintergründe zusammen. Dass wir mit der Versteigerung zusätzlich einen sozialen Zweck unterstützen konnten, macht diese Aktion für uns besonders." Für Hans Thomann lag der Gedanke nahe, gerade über ein Instrument zu helfen. Denn Musik schaffe Begegnungen, verbinde Menschen und könne dort Aufmerksamkeit erzeugen, wo Unterstützung gebraucht werde.
Musik als verbindende Kraft

Der Erlös geht vollständig an den Förderverein "Hand in Hand" der Lebenshilfe Bamberg. Der Verein unterstützt Menschen mit Behinderung und deren Familien und ermöglicht Projekte, Angebote und Hilfen, die über die reguläre Finanzierung hinausgehen. Für das Stadtmarketing Bamberg gehört dieses soziale Engagement seit vielen Jahren zum Selbstverständnis seiner großen Veranstaltungen.
"Ein Festival dieser Größenordnung ist nicht nur eine Bühne für Künstler", sagt Stieringer. "Es ist auch eine Bühne für Werte. Wir wollen Menschen zusammenbringen und zugleich zeigen, dass gesellschaftliches Engagement ganz selbstverständlich dazugehören kann."

Rund 150.000 Besucher beim Festival 2026

Das Sparda-Bank Blues- & Jazzfestival Bamberg gilt inzwischen als das größte eintrittsfreie Open-Air Blues- & Jazzfestival in Europa. Bei der Ausgabe 2026 erlebten nach Angaben des Veranstalters rund 150.000 Besucherinnen und Besucher die Konzerte in Bamberg und der Region. Internationale Stars, renommierte Blues- und Jazzmusiker sowie Nachwuchskünstler standen dabei auf den verschiedenen Bühnen. Der Eintritt zu den Konzerten ist bewusst frei.

Damit soll Musik unabhängig vom Einkommen für jeden zugänglich bleiben. Genau darin liegt seit den Anfängen ein Kern der Festivalidee: Menschen sollen sich begegnen können, ohne Eintrittskarte, ohne Zugangshürde und unabhängig davon, woher sie kommen. Auf den Plätzen stehen Bluesfans neben Familien, Touristen neben Einheimischen und Musikexperten neben Menschen, die vielleicht zum ersten Mal ein Blueskonzert erleben.

"150.000 Menschen bei einem Festival ohne Eintritt sind für uns eine beeindruckende Bestätigung dieser Idee", so Stieringer. "Die entscheidende Zahl bleibt aber nicht die Besucherzahl. Entscheidend ist, dass wirklich jeder kommen kann. Kultur darf kein Privileg sein."

2027 feiert Bamberg 20 Jahre Blues- & Jazzfestival

Im kommenden Jahr steht für das Festival ein besonderer Meilenstein bevor: 2027 feiert das Sparda-Bank Blues- & Jazzfestival sein 20-jähriges Bestehen. Was vor zwei Jahrzehnten als kulturelle und etwas verrückte Idee im Garten von Klaus Stieringer begann, hat sich zu einer Veranstaltung mit internationaler Ausstrahlung entwickelt.

Möglich wurde diese Entwicklung nach Überzeugung des Stadtmarketings nur durch die Zusammenarbeit vieler Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft, durch Sponsoren, Künstler, Helfer und ein Publikum, das das Festival über viele Jahre begleitet hat. Die Gibson-Versteigerung steht damit beispielhaft für die Geschichte des Festivals: Musik bringt Menschen zusammen – und aus dieser Verbindung kann etwas entstehen, das weit über die Bühne hinausreicht.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.