Die Rauchentwicklung war stark - so stark, dass die Feuerwehr noch einmal nachalarmierte. Kein Wunder, schließlich stand der komplette überdachte Holzlagerplatz neben einem Wohnhaus in Frensdorf in Flammen. Das trockene Holz brannte lichterloh, die Flammen griffen auf die Holzverkleidung über. "Die Holzlege und der Anbau sind Totalschaden", sagte Kreisbrandinspektor Reinhold Schumm auf Anfrage.

Auch die Informationen der Polizeiinspektion Bamberg-Land sprechen eine klare Sprache: "Durch den Vollbrand entstand ein Schaden in Höhe von 20.000 Euro", wie von Oberkommissar Andreas Popp zu erfahren war.

Was war passiert? Die Polizei vermutet, dass ein an der Garagenwand aufgehängtes Elektrogerät einen technischen Defekt hatte und zu brennen begann. Direkt an die Garage grenzte der Holzlagerplatz an, in dem sich die Flammen rasch ausbreiten konnten. "Durch einen glücklichen Umstand befand sich die Feuerwehr Frensdorf in ihrem Gerätehaus und war innerhalb kürzester Fahrtzeit am Einsatzort", berichtet Kreisbrandinspektor Reinhold Schumm. Die Alarmierung erreichte die Wehr um 11.36 Uhr.

Trotzdem wurden sicherheitshalber weitere Feuerwehren hinzugerufen, schließlich standen die Kameraden aus Stappenbach, Reundorf und Oberharnsbach den Frensdorfern zur Seite, wie von der Polizei zu erfahren war. Verletzt wurde niemand, da die Bewohner sich nicht im Haus aufhielten, als das Feuer ausbrach. Dieses hatte laut Kreisbrandinspektor Schumm bereits auf das Dach des Wohnhauses übergegriffen, "eine Fläche von etwa zwei Quadratmetern hat schon gebrannt. Ein weiteres Ausbreiten der Flammen konnte die Feuerwehr verhindern.

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